
Um die Artenvielfalt zu schützen, pflanzt K+S im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen Gehölzstreifen oder Streuobstwiesen, so dass Biotope für seltene Tierarten entstehen.
Rekultivierung und Naturschutz
Rückstandshalden im Landschaftsbild
Auf den Standorten der K+S KALI GmbH halden wir feste Produktionsrückstände auf, die im Wesentlichen durch die Anwendung der ESTA-Technologie entstehen. Wir sind uns bewusst, dass der Flächenverbrauch und die salzhaltigen Abwässer, die durch Niederschläge auf die Halden entstehen, Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild sind.
Diese unvermeidbaren Beeinträchtigungen gleichen wir durch vielfältige Maßnahmen zum Naturschutz und zur Erhalt der Artenvielfalt aus. Außerdem führen wir verschiedene Projekte zur Abdeckung von Rückstandshalden durch, mit dem Ziel, die Haldenwässer zu reduzieren. Bereits seit dem Jahr 1983 verfolgen wir beispielsweise in Kooperation mit der Universität Kassel ein Begrünungsprogramm für Rückstandshalden. Nach der vollständigen Abdeckung und Begrünung kann Niederschlagswasser nicht mehr an die Rückstände gelangen und die Entstehung von salzhaltigen Haldenwässern wird vermieden.
Rückbau und Sanierung stillgelegter Standorte
Im Jahr 1997 haben wir für den gezielten Rückbau stillgelegter Standorte ein langjähriges Programm aufgelegt mit dem Ziel, die Nachsorge inaktiver Werke in Deutschland strukturiert zu bearbeiten. Die Kosten dafür belaufen sich bislang auf insgesamt über 130 Millionen €. Zum Betreuungsbereich gehören 28 Altstandorte in Niedersachsen sowie jeweils einer in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg.



