K+S investiert in vielfältige Maßnahmen zum Naturschutz und zur Erhalt der Artenvielfalt. Diese „Fischtreppe“ in der Werra für das Wehr im Bereich des Flusskraftwerkes Harnrode verbessert die Durchgängigkeit der Werra für Fische und Kleintiere.

Der Runde Tisch „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“

Am Runden Tisch „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“ haben auf Initiative der Länder Hessen und Thüringen sowie K+S zwischen März 2008 und Februar 2010 Werra-Anrainer, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbände über langfristige Lösungen zur Verbesserung der Gewässerqualität beraten. Der Auftrag an die Teilnehmer am Runden Tisch ist sehr anspruchsvoll: Sie sollen Lösungen vorschlagen, die zugleich weitere Verbesserungen des ökologischen Zustands von Werra und Weser, einen Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Kaliindustrie sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Strukturen in den betroffenen Regionen beinhalten. Insgesamt 16-mal haben sich die Teilnehmer des Runden Tisches getroffen und Maßnahmen für den Umgang mit salzhaltigen Abwässern geprüft. Außerdem wurden externe Vorschläge bewertet und eine Reihe von Expertisen in Auftrag gegeben. Um spezifische Fragestellungen eingehend zu diskutieren, sind diverse Arbeitsgruppen gebildet worden. Im Dialog mit den Landesregierungen, Anrainern und Umweltverbänden wurden erheblicher Sachverstand und technisches Wissen vereint und mehr als 70 Konzepte geprüft.

Auf seiner abschließenden Sitzung am 9. Februar hat der Runde Tisch empfohlen, spätestens ab 2020 die Einleitung von Salzabwasser in die Werra und deren Versenkung in den Untergrund vollständig einzustellen und eine Fernleitung zur Nordsee zu realisieren. Dabei lässt er jedoch offen, wie dies auf Grundlage der gemeinsam definierten Entscheidungskriterien erreicht werden soll, deren Erfüllung eine unabdingbare Voraussetzung für die Realisierung des Projekts darstellen:

  • Die Maßnahme muss ökologisch sinnvoll sein – auch mit Blick auf die Erreichung der Gesamtziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
  • Der gemeinsame politische Wille auf Landes- und Bundesebene muss gegeben und dokumentiert sein.
  • Die Genehmigungsfähigkeit von Bau und Betrieb der Fernleitung sowie die Einleitung von Salzlösungen müssen langfristig gesichert sein.
  • Bau und Betrieb einer Leitung müssen wirtschaftlich zumutbar und verhältnismäßig sein.

Wir werden bis Ende des Jahres 2010 die grundsätzliche Machbarkeit verschiedener Fernleitungsvarianten prüfen. Dabei wird auch die Machbarkeitsstudie berücksichtigt, die der Runde Tisch bereits in Auftrag gegeben hat.

Die Landtage von Hessen und Thüringen haben sich inzwischen für eine Fortsetzung der Tätigkeit des Runden Tisches als Informations- und Dialogplattform ausgesprochen. K+S unterstützt diesen Vorschlag und will – wie bisher – konstruktiv in dem Gremium mitarbeiten.

18. März 2008

Einsetzungserklärung Runder Tisch

Erklärung des Hessischen Ministers für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, des Thüringer Ministers für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt und des Vorstandsvorsitzenden der K+S Aktiengesellschaft anlässlich der Konstituierung des Runden Tisches "Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion".  weiterlesen

Grundsätze für die Arbeit des Runden Tisches

Konzepte für einen noch besseren Ausgleich zwischen Industrieproduktion und Umweltschutz erwartet Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft, vom Runden Tisch. Anlässlich der Konstituierung des Gremiums betonte Steiner, dass K+S offen und ohne Vorbehalte an diese Aufgabe herangeht.  weiterlesen