
K+S investiert in vielfältige Maßnahmen zum Naturschutz und zur Erhalt der Artenvielfalt. Diese „Fischtreppe“ in der Werra für das Wehr im Bereich des Flusskraftwerkes Harnrode verbessert die Durchgängigkeit der Werra für Fische und Kleintiere.
Unsere Ziele beim Gewässerschutz
Es ist unser Ziel, die Kaliproduktion auf dem heutigen Produktionsniveau im Sinne eines nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns und eines schonenden Umgangs mit der Umwelt für die künftigen Jahrzehnte fortzusetzen und zu sichern. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei dem Gewässerschutz, insbesondere – aber nicht nur - im hessisch-thüringischen Kalirevier.
Hier wollen wir das derzeit pro Jahr anfallende Salzabwasser schrittweise bis Ende 2015 halbieren. Die damit verbundenen Investitionen zum Gewässerschutz belaufen sich auf bis zu 360 Mio. €. Im Ergebnis wollen wir eine Absenkung der derzeit geltenden Grenzwerte für Chlorid und Härte um rund 30 Prozent und eine weitere deutliche Verbesserung der ökologischen Bedingungen in der Werra und Weser erreichen.
Öffentlich-rechtliche Vereinbarung und Gesamtstrategie
K+S hat im Februar 2009 gemeinsam mit den Landesregierungen Hessen und Thüringen eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel: die Kaliproduktion in Hessen und Thüringen auf dem heutigen Produktionsniveau im Sinne eines nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns und eines schonenden Umgangs mit der Umwelt für die künftigen Jahrzehnte fortzusetzen und zu sichern. Die Vertragspartner haben damit in diesem Punkt die Beschlüsse des Hessischen Landtags vom Juli 2007 und des Thüringer Landtags vom Oktober 2007 umgesetzt und einen verbindlichen Rahmen zur Umsetzung des bereits im Oktober 2008 von K+S vorgestellten Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz geschaffen.
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K+S-Vorstandsmitglied Gerd Grimmig (Mitte), der thüringische Umweltminister Dr. Volker Sklenar (rechts) und sein damaliger Amtskollege aus Hessen, Wilhelm Dietzel (links), beim Unterzeichnen der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung am 4. Februar im osthessischen Friedewald |
In Übereinstimmung mit der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung haben wir im Mai 2009 unsere Gesamtstrategie zur Verminderung von Umweltbelastungen vorgestellt. Diese zeigt auf, wie die bisherige Form der Versenkung flüssiger Rückstände bis zum Jahr 2015 in Hessen beendet und eine weitere signifikante Reduzierung bisher anfallender Salzabwässer erreicht werden können. Damit vollziehen wir die Trendwende bei der Einleitung von Salzabwässern in den Untergrund und öffnen den Weg hin zur weiteren Absenkung der für die Einleitung in die Werra heute bestehenden Grenzwerte um rund 30 %.





