
K+S investiert in vielfältige Maßnahmen zum Naturschutz und zur Erhalt der Artenvielfalt. Diese „Fischtreppe“ in der Werra für das Wehr im Bereich des Flusskraftwerkes Harnrode verbessert die Durchgängigkeit der Werra für Fische und Kleintiere.
Gewässerschutz an Werra und Weser
Es ist unser Ziel, die Kaliproduktion in Hessen und Thüringen auf dem heutigen Produktionsniveau im Sinne eines nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns und eines schonenden Umgangs mit der Umwelt für die künftigen Jahrzehnte fortzusetzen und zu sichern.
Kaliproduktion und Gewässerschutz
Die Kaliproduktion ist untrennbar mit der Notwendigkeit der Entsorgung von festen und flüssigen Rückständen verbunden, die bei der Aufbereitung und Weiterverarbeitung mit unterschiedlichen Produktionsverfahren entstehen. Je nach Rohsalztyp und Standort kommt eine Kombination aus den Produktionsverfahren Heißverlösung, Flotation oder elektrostatische Trennung (ESTA-Verfahren) zum Einsatz. Während die ersten beiden Verfahren nicht ohne den Einsatz von Wasser auskommen, handelt es sich bei der elektrostatischen Trennung um eine trockene und energiesparende Aufbereitung. Insgesamt bereiten wir über 60 % des Rohsalzes mit dieser Technologie auf. Nicht jedes Rohsalz ist jedoch aufgrund seiner Zusammensetzung für die trockene Aufbereitung in ESTA-Anlagen geeignet. Kaliumchlorid aus Carnallitit kann beispielsweise nur auf nassem Wege gewonnen werden, wobei eine salzhaltige Lösung entsteht.
Flüssige Produktionsrückstände und salzhaltige Wässer, die durch Niederschläge auf unseren Halden entstehen, entsorgen wir im Rahmen bestehender Genehmigungen über die Einleitung in Fließgewässer und über die Versenkung in tiefere Gesteinsschichten, den so genannten Plattendolomit. Feste Rückstände, die im Wesentlichen aus derzeit nicht verwertbarem Steinsalz bestehen, halden wir überwiegend auf.
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Entsorgung fester/flüssiger Rückstände |





