Energie & Klima

Als Rohstoffunternehmen betreiben wir viele energieintensive Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Vom Abbau von Rohstoffen über die Produktion bis hin zum Transport des fertigen Produkts. Dabei betreiben wir effektives Energiemanagement und nutzen die besten verfügbaren Technologien. Mit der laufenden Optimierung unserer Logistikprozesse weltweit tragen wir zur Reduzierung von emissionsbedingten Umweltbelastungen bei.

Energie effizient nutzen

Unser Energiemanagementsystem trägt zu einer effizienteren Nutzung der eingesetzten Energien und zu einer kontinuierlichen Optimierung der Energiekosten der K+S bei. Wir betreiben an allen deutschen Gesellschaften mit produzierenden Standorten ein nach DIN EN ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem. In allen anderen deutschen Gesellschaften führen wir regelmäßig Energieaudits nach DIN EN ISO 16247 durch. Ein gruppenweites Konzept für das Energiemanagement ist erarbeitet und die Einführung der ISO 50001 auf unseren Standorten außerhalb Deutschlands hat begonnen.

Die verwendeten Energieträger sind je nach Standort der Bergwerke und Produktionsanlagen unterschiedlich. Die Dampf- und Stromerzeugung in Deutschland basiert zu 85 Prozent auf dem Primärenergieträger Erdgas und zu 15 Prozent auf dem Energiebezug aus einer Müllverbrennungsanlage. Sechs unserer sieben deutschen Kalistandorte verfügen über eigene Kraftwerke, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) betrieben werden. Ihr Brennstoffnutzungsgrad liegt bei 90 Prozent. Zwei von sieben Trocknungsanlagen betreiben wir ebenfalls nach dem KWK-Prinzip.

Unsere Gesellschaft Morton Salt hat in den letzten Jahren zwei mit Steinkohle betriebene Standorte in den USA auf den emissionsärmeren Energieträger Erdgas umgerüstet. Diese Umstellung führt zu einer wesentlichen Reduzierung des gruppenweiten CO2-Ausstoßes. Daneben untersuchen wir die Möglichkeit der Nutzung regenerativer Energiequellen – Sonne und/oder Wind – an drei Produktionsstandorten in Nordamerika und einem auf den Bahamas.

Aufgrund der Solung als Abbaumethode in unserem neuen Werk Bethune in Kanada sowie der stetig wachsenden Ausdehnung der anderen untertägigen Rohstoffabbaugebiete, und der damit verbundenen höheren energetischen Aufwendungen, rechnen wir tendenziell mit einem steigenden spezifischen Bedarf an Primärenergie.

Logistikprozesse optimal gestalten

Unser internationales Logistiknetzwerk sorgt für einen reibungslosen Ablauf in der Lieferkette und transportiert unsere Produkte termingerecht und möglichst umweltschonend zu unseren Kunden in alle Welt. Globale Transportketten werden ganzheitlich gesteuert und regelmäßig optimiert um eine hohe Effizienz sicherzustellen. Die so entstehenden Transportwege werden möglichst kurz gestaltet um unter anderem die Umweltauswirkung unserer Transporte weiter zu reduzieren. Logistikexperten an vielen Orten in der Welt stehen im engen Austausch mit unseren Dienstleistern um deren Leistungen optimal an den Anforderungen unserer Kunden auszurichten.

Für das Jahr 2030 haben wir uns im Bereiche Energie & Klima ambitionierte Ziele gesetzt:

  • Unseren spezifischen CO2-Fußabdruck für die insgesamt verbrauchte Elektroenergie reduzieren wir, basierend auf dem Wert in 2017, bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent. Die insgesamt verbrauchte Elektroenergie setzt sich aus direkt durch den von der K+S Gruppe erzeugten und genutzten Strom sowie aus indirekt durch den von der K+S Gruppe bezogenen und genutzten Strom zusammen. (Basisjahr 2017: 302,50 kgCO2/MWh)
  • Die spezifischen Treibhausgasemissionen (CO2) in der Logistik reduzieren wir um 10 Prozent bis zum Jahr 2030. Dies gilt für die Emissionen unserer ausgehenden Transporte bemessen in Kilogramm CO2-Äquivalente pro Tonne (Tank-to-Wheel).

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