Umwelt

Bei K+S arbeiten wir kontinuierlich daran, die Eingriffe in die Natur, die mit der Förderung und Aufbereitung von Rohstoffen verbunden sind, so gering wie möglich zu halten. Zur umweltverträglichen Produktion bei gleichzeitig hoher wirtschaftlicher Effizienz verwenden wir moderne Abbau- und Aufbereitungsverfahren. Über eine aktive Forschung und Entwicklung bleiben wir immer am Puls der Zeit. Im Rahmen der K+S Nachhaltigkeitsziele 2030 haben wir uns Ziele in den Bereichen „Wasser“, „Abfall“ und „Energie & Klima“ gesetzt.

Im Bereich „Wasser“ ist in Deutschland die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie ein zentrales Thema. In diesem Zusammenhang wollen wir den Anfall von Salzabwässern zukünftig weiter reduzieren und neue Entsorgungsoptionen entwickeln. Hierzu zählen unter anderem Maßnahmen zur Abdeckung der Rückstandshalden, wie auch die Inbetriebnahme neuer Anlagen und die Prüfung der Einstapelung von Salzabwässern unter Tage. Ab Ende des Jahres 2021 wird K+S in Deutschland kein Salzwasser mehr in den Boden versenken und die Einleitung in Oberflächengewässer weiter reduzieren. Darüber hinaus sollen in Deutschland 500.000 m3 Salzwasser aus der Kaliproduktion bis zum Jahr 2030 reduziert werden.

Die Reduzierung von festen Abfällen ist bei K+S gruppenweites Ziel. Diese fallen im Bergbau bei der Gewinnung und Aufbereitung von Kalirohsalzen an. Zur Reduzierung der Umweltbelastung und Schonung der natürlichen Ressourcen überprüfen wir das Potenzial zur Verwertung von bisher auf Halden gelagerten Rückständen. Bis zum Jahr 2030 wollen wir drei Millionen Tonnen (Jahresmenge) festen Rückstand aus der Kaliproduktion weniger aufhalden. Dies soll entweder durch eine erhöhte Rohstoffausbeute oder durch adäquate Alternativen zur Aufhaldung erreicht werden. Die Umweltauswirkungen der Halden wollen wir zukünftig durch eine weitere Verbesserung der Basisabdichtung und die Abdeckung reduzieren.

Wir wollen eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und die Verbesserung der Energieeffizienz zur Erhöhung unserer Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Unseren spezifischen CO2-Fußabdruck für die insgesamt verbrauchte Elektroenergie reduzieren wir von 2017 bis 2030 um 20 Prozent. Das bedeutet, dass wir in der Energieumwandlung noch effizienter werden, unser Potential aus Kraft-Wärme-Kopplung umfangreicher nutzen und den Einsatz erneuerbarer Energien prüfen. Wir optimieren den Transport unserer Produkte und wollen bis 2030 gemeinsam mit unseren Logistikpartnern die hier anfallenden Emissionen um 10 Prozent reduzieren.

Auf Basis unserer Health, Safety & Environment-Policy erreichen wir bis 2022 durch die laufende, weltweite Einführung von Managementsystemen nach DIN EN ISO 14001:2015 für Umweltmanagement und DIN EN ISO 50001:2015 für Energiemanagement eine Standardisierung und weitere Verbesserung unserer Systeme. Für den Austausch von Erfahrungen und Best Practices finden regelmäßige Treffen unserer Umwelt- und Energieexperten auf nationaler und internationaler Ebene statt.

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