Umwelt

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Die Förderung und Aufbereitung von Rohstoffen ist mit Eingriffen in die Natur verbunden. Wir arbeiten kontinuierlich daran, diese Auswirkungen möglichst gering zu halten und Lösungen für ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Zur umweltverträglichen Produktion bei gleichzeitig hoher wirtschaftlicher Effizienz verwenden wir ausgereifte Abbau- und Aufbereitungsverfahren.

Im Bereich Umwelt haben wir Ziele zu den wesentlichen Themen Wasser, Abfall, Energie & Klima gesetzt.

Wasser

  • Einstellung der Versenkung vonsalzhaltigem Prozessabwasser aus der Kali-Produktion in Deutschland bis Ende 2021, kein Antrag auf Erneuerung
  • Reduzierung von salzhaltigem Abwasser
  • Förderung der Forschung und Entwicklung sowie Innovationsaktivitäten
 

Wir nutzen Wasser in vielen Prozessen. Dies reicht von der Förderung über die Produktion bis hin zur Anwendung unserer Produkte etwa in der Landwirtschaft.

So wird beispielsweise im Solungsbergbau durch ein Bohrloch Frischwasser in lösefähiges (Salz-)Gestein eingebracht, wodurch mit Salzwasser gefüllte Kammern entstehen. Anschließend wird die gesättigte Sole über eine weitere Rohrleitung zur Weiterverarbeitung an die Erdoberfläche gefördert. Unsere wasserintensiven Produktionen befinden sich in Regionen, in denen eine ausreichende Menge Wasser zur Verfügung steht. Im Bereich Anwendung von Pflanzennährstoffen liegt ein Forschungsschwerpunkt des IAPN mit Blick auf Wasser und Ressourceneffizienz auf der Verfolgung aktueller Trends und der Erforschung erforderlicher Rahmenbedingungen für die Bodenfruchtbarkeit. Die Ergebnisse kommen der Landwirtschaft zugute.

Wasserentnahme

Zur Förderung einer effizienten Ressourcennutzung und zur vorausschauenden Auseinandersetzung mit einer zukünftigen Wasserknappheit arbeiten wir an der Verbesserung unseres Wassermanagements. MORTON SALT hat konkrete Ziele zur Reduktion des Frischwasserbedarfs um 10% bis 2020 im Vergleich zum Basisjahr 2013 formuliert. Wir nutzen Wasser unterschiedlicher Herkunft und Qualität, darunter Meerwasser, Flusswasser, Grundwasser und Trinkwasser.

Abwasser

Bei der Aufbereitung und Verarbeitung von Kali- und Magnesiumrohsalzen fallen neben festen Rückständen auch nicht verwertbare flüssige Rückstände an. Dazu zählen Abwässer aus Produktionsprozessen sowie salzhaltige wässrige Lösungen, die durch Niederschläge auf nicht abgedeckte Rückstandshalden entstehen (sogenannte Haldenwässer).

Umfassende Informationen zum Thema Gewässerschutz und Salzabwasserentsorgung finden Sie hier.

Abfall (Feste Rückstände)

Reduzierung der Umweltbelastung und Erhalt der natürlichen Ressourcen durch erneute Überprüfung des Potentials von bisher auf Halden gelagerten Rückständen.

 

Der größte Teil unserer festen Abfälle ist den bergbaulichen Abfällen zuzuordnen. Diese fallen bei der Gewinnung und Aufbereitung von Kalirohsalzen an und werden nach dem Stand der Technik in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften aufgehaldet oder in Hohlräumen unter Tage versetzt. Die in erheblich geringerem Umfang anfallenden nicht-bergbaulichen Abfälle werden ebenfalls vorschriftsgemäß entsorgt.

Haldenmanagement

Weltweit gehört die Aufhaldung von festen Rückständen aus der Kaliproduktion zum Stand der Technik. Je nach Lagerstättentyp kann ggf. ein bestimmter Anteil als Versatzmaterial wieder unter Tage verbracht werden, der Rest wird über Tage aufgehaldet. Die Aufschüttung und Ausgestaltung von Halden erfolgt unter Beachtung der jeweiligen Standortbedingungen. Durch die Genehmigungsbehörden sind umfangreiche Monitoring-Programme für die Halden festgelegt.

Umfassende Informationen zum Thema Rückständen finden Sie hier.

Energie & Klima

Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und Verbesserung der Energieeffizienz zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.

 

Für unsere Wettbewerbsfähigkeit ist es wichtig, die Energieverbräuche zu optimieren. Neben positiven Effekten für die Wirtschaftlichkeit von K+S soll ein effektives Energiemanagement zur Reduzierung von energiebedingten Umweltbelastungen wie Treibhausgasemissionen beitragen.