
Anhang
Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19. Folgende Parameter wurden zur Berechnung der Pensionsrückstellungen herangezogen:
Bei den pensionsähnlichen Zusagen für medizinische Leistungen wurden zudem folgende jährliche Kostensteigerungen unterstellt:
| ■ Kanada: | 9 % | / ab 2015: 5 % |
| ■ USA: | 7 % | / ab 2012: 5 % |
| ■ Bahamas: | 4,5 % |
Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen der K+S Gruppe beträgt 5,7%.
Für die Berechnung der Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen wurden folgende Parameter berücksichtigt:
| ■ Preissteigerungstrend: | 1,5 % | (2009: 1,5 %) |
| ■ Diskontierungsfaktor Europa: | 5,6 % | (2009: 5,6 %) |
| ■ Diskontierungsfaktor USA: | 5,8 % | (2009: –) |
| ■ Diskontierungsfaktor Kanada: | 6,2 % | (2009: –) |
Der durchschnittliche gewichtete Diskontierungsfaktor für bergbauliche Rückstellungen der K+S Gruppe beträgt 5,6%.
| Ertragsteuern | ||
|---|---|---|
| Angaben in Mio. € | Q1/10 | Q1/09 |
| Körperschaftsteuer | 27,3 | 17,6 |
| Gewerbeertragsteuer | 22,6 | 13,9 |
| Ausländische Ertragsteuern | 26,0 | 10,1 |
| Latente Steuern | -15,7 | - 4,5 |
| Ertragsteuern | 60,2 | 37,1 |
Die nicht zahlungswirksamen latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie anderen temporären steuerlichen Bewertungsdifferenzen.
Wesentliche Veränderungen einzelner Bilanzposten
Im Vergleich zum Jahresabschluss 2009 ist die Bilanzsumme zum 31. März 2010 um 160,0 Mio. € gestiegen. Auf der Aktivseite erhöhte sich das langfristige Vermögen um 100,2 Mio. €, das kurzfristige Umlaufvermögen stieg um 59,8 Mio. €. Die Erhöhung des langfristigen Vermögens resultiert im Wesentlichen aus einem währungsbedingten Anstieg der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens. Der Anstieg des Umlaufvermögens beruht im Wesentlichen auf einer Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 198,3 Mio. €. Demgegenüber hat sich das Vorratsvermögen im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 111,0 Mio. € verringert.
Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 285,3 Mio. € erhöht; dies ist in erster Linie auf das positive Periodenergebnis des ersten Quartals 2010 zurückzuführen. Das Fremdkapital ist um 125,3 Mio. € gesunken; dies ist im Wesentlichen auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Wesentliche Veränderungen des Eigenkapitals
Das Eigenkapital wird sowohl durch erfolgswirksame und erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle als auch durch Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern beeinflusst. Im Vergleich zum Jahresabschluss 2009 haben sich der Bilanzgewinn bzw. die anderen Rücklagen um 285,1 Mio. € erhöht. Die Erhöhung beruht im Wesentlichen auf dem positiven Periodenergebnis des ersten Quartals 2010 (nach Steuern und Anteilen Dritter) in Höhe von 172,3 Mio. €. Des Weiteren waren erfolgsneutrale Veränderungen des Eigenkapitals zu berücksichtigen, die aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen US-Dollar). Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden in einer gesonderten Währungsumrechnungsrücklage erfasst; diese hat sich zum 31. März 2010 aufgrund von Wechselkursschwankungen um 121,6 Mio. € erhöht.
* Ohne Gelder bei bzw. von verbundenen Unternehmen.
Angaben zu wesentlichen Ereignissen nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode
Diese Angaben finden Sie in unserem Nachtragsbericht auf S. 15.
Eventualverbindlichkeiten
Die Eventualverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2009 nicht signifikant verändert und sind insgesamt als nicht wesentlich einzustufen.
Nahestehende Unternehmen und Personen
Innerhalb der K+S Gruppe werden Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Geschäfte und offene Posten zwischen Unternehmen der K+S Gruppe werden, soweit diese konsolidiert sind, im Konzernabschluss eliminiert. Darüber hinaus bestehen Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen sowie Unternehmen, auf die die K+S Gruppe einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann (assoziierte Unternehmen). Diese Beziehungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S Gruppe. Die Gruppe der nahestehenden Personen umfasst bei der K+S Gruppe im Wesentlichen den Vorstand und den Aufsichtsrat. Die Vergütung dieser Personengruppe wird jährlich im Rahmen des Vergütungsberichts offengelegt. Weitere wesentliche Transaktionen mit nahestehenden Personen fanden nicht statt.
Prüferische Durchsicht
Eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts ist nicht erfolgt (§ 37w Absatz 5 Satz 1 WpHG).


