
Anhang
Erläuternde Angaben; Veränderungen der rechtlichen Konzern- und Organisationsstruktur
Der Zwischenbericht zum 31. März 2010 wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden. Die Aufstellung erfolgt als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben nach Maßgabe des IAS 34. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze dieses Zwischenberichts entsprechen, mit Ausnahme der aufgrund von Rechnungslegungsänderungen vorgenommenen Anpassungen, denen des Konzernabschlusses 2009.
Im Geschäftsjahr 2010 neu anzuwendende Rechnungslegungsstandards und Interpretationen sind nicht von Relevanz für den Konzernabschluss der K+S Gruppe.
Die im Finanzbericht 2009 dargestellten rechtlichen Konzern- sowie Organisationsstrukturen haben sich zum 31. März 2010 nicht verändert .
Gegenüber der im Finanzbericht 2009 beschriebenen Zusammensetzung und den Zuständigkeiten von Vorstand und Aufsichtsrat ergaben sich keine nennenswerten Änderungen.
Saisonale Einflüsse
Beim Verkauf von Düngemitteln und Salzprodukten bestehen unterjährig saisonale Unterschiede. Bei Düngemitteln erzielen wir in den ersten sechs Monaten aufgrund der europäischen Frühjahrsdüngung in der Regel die höchsten Absätze. Dieser Effekt kann durch Überseeverkäufe verstärkt oder abgemildert werden. Die Verkäufe von Salzprodukten – speziell von Auftausalz – sind erheblich von der jeweiligen winterlichen Witterung während des ersten und vierten Quartals abhängig. In Summe führen beide Effekte dazu, dass das erste Halbjahr in der Regel umsatz- und besonders ergebnisseitig am stärksten ausfällt.
Erläuterungen nicht vergleichbarer Beträge des Vorjahreszeitraums
Die Auswirkungen auf die Ertragslage durch die am 1. Oktober 2009 erworbene Morton International Inc. (Morton Salt) in den ersten drei Monaten 2010 sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
* Nach Einmaleffekten aus der Neubewertung und Konsolidierung im Rahmen der IFRS-Vorratsbewertung (12,0 Mio. €) sowie Abschreibungen auf im Rahmen der Kaufpreisallokation vorzunehmende Wertanpassungen (16,2 Mio. €).


