30. Januar 2019

Hartsalzwerk Siegfried-Giesen

Planfeststellungsbeschluss erteilt

Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat heute die mögliche Wiederaufnahme der Kaliproduktion am Standort Siegfried-Giesen (Landkreis Hildesheim) genehmigt. Das dortige Kalivorkommen besitzt einen hohen Gehalt an Wertstoffen und eignet sich besonders für die Herstellung von Düngemittelspezialitäten.

„Wir begrüßen den Planfeststellungsbeschluss,“ so Alexa Hergenröther, Geschäftsführerin der K+S KALI GmbH, „der uns darin bestätigt, dass die Nutzung heimischer Rohstoffe mit den hohen deutschen Umweltstandards vereinbar ist. Für unsere strategische Ausrichtung und die Stärkung unserer Marktposition als Spezialitätenhersteller ist Siegfried-Giesen eine wichtige Option.“

K+S beabsichtigt, das Projekt umzusetzen, wenn die Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist und das Vorhaben die in der Konzernstrategie „Shaping 2030“ gesteckten Ziele unterstützt. Eine maßgebliche Voraussetzung ist auch die Entwicklung des Kalimarktes.

Aus heutiger Sicht würde sich der Investitionsbedarf zur Umsetzung des Projektes im höheren dreistelligen Millionenbereich bewegen. Mit der Wiederaufnahme des Betriebes wären die Schaffung von ca. 500 qualifizierten Arbeitsplätzen sowie bedeutende wirtschaftliche Impulse für die Region verbunden.

Die Lagerstätte des Salzstockes von Sarstedt verfügt über nachgewiesene Reserven an Sylvinit und Hartsalz von mehr als 100 Millionen Tonnen, ausreichend für mindestens 40 Jahre Kaliproduktion. Für die Wiederaufnahme der Rohsalzverarbeitung an dem 1987 vorläufig  stillgelegten Standort hat K+S ein Konzept entwickelt, mit dem vor allem die unvermeidbaren Umweltauswirkungen auf ein bisher nicht mögliches Maß reduziert werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei eine abwasserfreie Rohsalzverarbeitung sowie die Verwertung der Haldenwässer in der Produktion. Dies führt dazu, dass im Regelbetrieb keine Salzabwässer in den Fluss Innerste eingeleitet werden müssten. Darüber hinaus würde die Haldenwirtschaft auf ein Minimum beschränkt, da aufgrund der steilen Lagerung rund zwei Drittel der Rückstandsmenge unter Tage versetzt werden können.

Über die K+S KALI GmbH

Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel gewinnt kalium-, magnesium- und schwefelhaltige Rohsalze in sechs Bergwerken in Deutschland. Aus ihnen wird ein breites Sortiment von Düngemittelspezialitäten sowie Vorprodukten für vielfältige technische und industrielle bis hin zu pharmazeutischen Anwendungen hergestellt. Die K+S KALI GmbH ist einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weltweit. Das zur K+S Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen über die K+S KALI GmbH erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unter www.kali-gmbh.com.

Ulrich Göbel

Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Telefon: +49 561 9301 1722
ulrich.goebel@k-plus-s.com

Ulrich Göbel
Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Bertha-von-Suttner Str. 7
34131 Kassel
Deutschland

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