24. August 2017

Tiefbohrung in der Gemeinde Westheide

Erkundung der Kalilagerstätte für Zukunftsplanung des Kaliwerkes Zielitz

Nach fast einjährigen Vorbereitungen haben am 22. August Bohrarbeiten zur Erkundung des westlichen Teils der Kalilagerstätte „Scholle von Calvörde“ begonnen. Ziel ist, detaillierte Erkenntnisse über die gebirgsmechanischen und hydrogeologischen Verhältnissen in dem Teil der Lagerstätte zu gewinnen, in dem das Zukunftspotential für das Bergwerk liegt.

„Unsere bisherigen geologischen Kenntnisse über die Lagerstätte und das darüber liegende Deckgebirge stützen sich im Wesentlichen auf einige Bohrungen aus den 60er und 70er Jahren. Mit der jetzt begonnenen Bohrung wollen wir uns genauere Informationen verschaffen, um die Planung für die weitere Entwicklung des Bergwerkes in den kommenden Jahrzehnten abzusichern“, erläutert Jörg Feldberg, Leiter Geologie des Kaliwerkes Zielitz.

Mit der Erkundungsbohrung werden die Gesteinsschichten im Deckgebirge und im Lagerstättenhorizont bis in eine Tiefe von ca. 550 Metern untersucht. Der Durchmesser der Bohrung beginnt mit rund 60 Zentimetern und verringert sich bis zur Zieltiefe in mehreren Schritten auf rund 15 Zentimeter. Die Anforderungen an die exakte Ausführung der Bohrung hinsichtlich Lage und Genauigkeit sowie an die umfangreichen geophysikalischen Untersuchungen sind hoch. Unter Einsatz modernster Verfahren werden Gesteinsproben genommen und Messungen innerhalb des Bohrlochs durchgeführt. Die Bohrung wird mit einer Verrohrung stabilisiert und abgedichtet. Der Abschluss der Erkundungsbohrung wird voraussichtlich Ende 2017 erreicht werden. Der Bohrplatz und alle Befestigungen werden danach zurückgebaut. Die Auswertung der Ergebnisse wird anschließend mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Die Lagerstättenerkundung ist Teil der Zukunftsstrategie, die Produktion hochwertiger Pflanzennährstoffe und Kaliumchlorid-Spezialitäten am Standort Zielitz bis mindestens Mitte dieses Jahrhunderts zu sichern und die damit verbundenen Wertschöpfungseffekte in der Region zu erhalten.

Über die K+S KALI GmbH und das Werk Zielitz

Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel gewinnt kalium-, magnesium- und schwefelhaltige Rohsalze in sechs Bergwerken in Deutschland. Aus ihnen wird ein breites Sortiment von Düngemittelspezialitäten sowie Vorprodukten für vielfältige technische und industrielle bis hin zu pharmazeutischen Anwendungen hergestellt. Die K+S KALI GmbH ist einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weltweit. Das zur K+S Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen über die K+S KALI GmbH erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unter www.kali-gmbh.com.

Mit der Produktionsaufnahme im Jahr 1973 ist das Werk Zielitz das jüngste Kaliwerk in Deutschland. Als größter Einzelstandort der K+S KALI GmbH ist das Werk mit ca. 1.800 Beschäftigten, darunter etwa 130 Auszubildenden, einer der bedeutendsten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in Sachsen-Anhalt. Im Kaliwerk Zielitz werden nicht nur Düngemittel, sondern auch Vorprodukte für vielfältige technische und industrielle Anwendungen sowie Produkte für die Lebensmittelindustrie hergestellt. Diese produziert das Werk nach den hohen deutschen Umweltstandards und ist dabei dem Ziel einer nachhaltigen Kaliproduktion verpflichtet, die die Belange des Umweltschutzes in einem ausgewogenen Verhältnis zu den wirtschaftlichen Erfordernissen und der sozialen Verpflichtung zur Erhaltung der Arbeitsplätze sieht.

Weitere Informationen zum Kaliwerk Zielitz finden Sie unter www.kali-gmbh.com/werk-zielitz.

Ulrich Göbel

Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Telefon: +49 561 9301 1722
ulrich.goebel@k-plus-s.com

Ulrich Göbel
Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Bertha-von-Suttner Str. 7
34131 Kassel
Deutschland

Telefon: +49 561 9301 1722
Fax: +49 561 9301 1666
ulrich.goebel@k-plus-s.com

Download vCard

Adresse

zurück


Downloads