18. November 2016

Gewässermonitoring Werra/Weser

Artenzahl nimmt weiter zu – auch der Bitterling ist wieder da!

Zwei erfreuliche Ergebnisse förderte das diesjährige Gewässermonitoring in der Werra zu Tage: an drei Probestellen wurde erstmals der in Thüringen vom Aussterben bedrohte Bitterling, ein Kleinfisch aus der Familie der Karpfenfische, nachgewiesen. Eine besonders starke Population mit zahlreichen Jungfischen hat sich bei Gerstungen angesiedelt. Da sich Bitterlinge nur in Symbiose mit Großmuscheln vermehren können, ist ihre Anwesenheit gleichzeitig auch der Nachweis für das Vorkommen von Süßwassermuscheln im Umfeld der Probestellen. Überdies wurde eine weitere Zunahme der im Fluss vorkommenden Fischarten bestätigt. Gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2010 wurden doppelt so viele Arten gezählt.

Die Experten des mit der Bestandsaufnahme beauftragten Göttinger Büros LIMNA Wasser & Landschaft führten in der Werra im August Zugnetzbefischungen an insgesamt 12 Probestellen zwischen Tiefenort und Letzter Heller/Hann. Münden durch. Sie wiesen 16 Fischarten nach, von denen sich 11 nachweislich auch selbständig vermehren. Insgesamt belegen sowohl die Artenzahl wie auch die Bestandsdichte und der Gesamtzustand der Tiere, dass die erwartete Stabilisierung der verbesserten Lebensbedingungen im Fluss erreicht wurde, so dass die meisten Arten sich wieder erfolgreich vermehren.

Stabile Situation auch in der Oberweser

Auch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat als Ergebnis der jährlichen Bestandserfassung in Werra und Oberweser festgestellt, dass in beiden Gewässern sowohl die Artenzahl, als auch die Bestandsdichte gegenüber dem mehrjährigen Durchschnitt zugenommen haben. Wurden in der Oberweser im Zeitraum 2010-2015 durchschnittlich 24 Arten gezählt, so ergab die 2016er Untersuchung einen Fischbestand in der Oberweser zwischen Oedelshausen und Rinteln von 26 Arten. In der unteren Werra (Hedemünden bis Letzter Heller/Hann. Münden) wurden aktuell 13 Arten (bisheriger Durchschnitt: 12) gezählt.

Die ausführlichen Berichte

  • Jungfischmonitoring in der Werra zwischen Tiefenort und Letzter Heller 2016
  • Fischbestandserfassungen in Oberweser und Werra 2016

stehen unter www.k-plus-s.com/de/gewaesserschutz/informationen.html zum Download bereit.

Über die K+S KALI GmbH

Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel gewinnt kalium-, magnesium- und schwefelhaltige Rohsalze in sechs Bergwerken in Deutschland. Aus ihnen wird ein breites Sortiment von Düngemittelspezialitäten sowie Vorprodukten für vielfältige technische und industrielle bis hin zu pharmazeutischen Anwendungen hergestellt. Die K+S KALI GmbH ist einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weltweit. Das zur K+S Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen über die K+S KALI GmbH erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unter www.kali-gmbh.com.

Ulrich Göbel

Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Telefon: +49 561 9301 1722
ulrich.goebel@k-plus-s.com

Ulrich Göbel
Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Bertha-von-Suttner Str. 7
34131 Kassel
Deutschland

Telefon: +49 561 9301 1722
Fax: +49 561 9301 1666
ulrich.goebel@k-plus-s.com

Download vCard

Adresse

zurück


Downloads

 

Druckversion  |  Seitenanfang
Folgen Sie uns  LinkedInGlassdoorkununuXINGYouTubeInstagram