8. April 2016

K+S beteiligt sich an Mentorenprogramm der Initiative InCharge

Mitarbeiter von K+S machen Flüchtlinge fit für Arbeitsmarkt

Um Flüchtlingen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, beteiligt sich die K+S Aktiengesellschaft am Mentorenprogramm der bundesweit aktiven Initiative InCharge. 39 Beschäftigte am Standort Kassel haben ihre Bereitschaft erklärt, sich über einen Zeitraum von zwölf Wochen als Mentoren für Flüchtlinge engagieren. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit sowie den Jobcentern in Nordhessen und InCharge sind in einem ersten Schritt 28 Tandems gebildet worden. Von nun an treffen sich K+S‑Mitarbeiter (Mentoren) regelmäßig mit den asylberechtigten Flüchtlingen (Mentees), um sie mit Rat und Tat auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt zu begleiten.

„Die Herkulesaufgabe, die zahlreichen Flüchtlinge zu integrieren, kann nur durch das beherzte Engagement vieler Menschen gelingen“, sagt K+S‑Personalvorstand Dr. Thomas Nöcker. „InCharge hat genau dafür passende Werkzeuge entwickelt. Wir freuen uns, dass K+S das Mentorenprogramm nun gemeinsam mit InCharge und der Agentur für Arbeit auch in Nordhessen auf den Weg bringt. Noch mehr freut es uns, dass wir bei K+S so viele Mitarbeiter haben, die als Mentoren einen ganz praktischen Beitrag zur Integration leisten.“

Gemeinsam mit Detlef Hesse, Leiter der Arbeitsagentur Kassel, dankte Nöcker den Mentoren zum Auftakt des Programms für ihr Engagement. „Die Erstversorgung der Flüchtlinge ist mittlerweile gesichert, nun beginnt die zweite und wesentlich langfristigere Aufgabe – die erfolgreiche und nachhaltige Integration in Arbeit und damit in unsere Gesellschaft“, so Hesse. „Denn ein Großteil der bei der Arbeitsagentur Kassel und den Jobcentern registrierten Menschen entspricht noch nicht den Anforderungs-profilen der Betriebe. Um ihnen den Eintritt in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, müssen die Zugewanderten so schnell wie möglich durch Sprach- und Integrationskurse, Praktika, Qualifizierungen oder Ausbildung an unsere Arbeitswelt mit ihren Normen und Werten herangeführt werden.“ Initiativen wie das Mentorenprogramm von InCharge seien in diesem Prozess eine passende Ergänzung. „Darüber hinaus hat sich die Arbeitsagentur zum Ziel gesetzt, Beratungswege zu verkürzen, Anerkennungsverfahren zu beschleunigen sowie das Zusammenspiel der einzelnen Kooperationspartner weiter zu intensivieren und Schnittstellen kontinuierlich auszubauen“, erläuterte Hesse.

So läuft das Mentorenprogramm ab

Ebenso wie für die K+S‑Beschäftigten ist die Teilnahme an InCharge auch für die Flüchtlinge freiwillig. Sie wurden von Mitarbeitern der Agentur für Arbeit in Kassel, der Jobcenter in Kassel Stadt und Landkreis sowie dem Werra-Meißner-Kreis auf das Mentorenprogramm aufmerksam gemacht. In Frage kamen dafür Personen, die ihr Asylverfahren bereits positiv durchlaufen haben oder mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv durchlaufen werden. Auf Basis der genannten Daten und größtmöglicher Überschneidungen hat das InCharge-Projektteam die Tandems gebildet. Die Mentoren sollen den Asylbewerbern über einen Zeitraum von zwölf Wochen auf Basis persönlicher Erfahrungen Einblicke in die Arbeitswelt vermitteln, sie bei interkulturellen Fragestellungen unterstützen, Deutschkenntnisse verbessern helfen und Hilfestellung bei Behördengängen leisten. Wissenschaftlich begleitet wird das Mentorenprogramm von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. K+S unterstützt die teilnehmenden Mitarbeiter bei ihren Tätigkeiten, indem unter anderem Räume für die Treffen zur Verfügung gestellt werden.

Das Mentorenprogramm von InCharge war Mitte Dezember 2015 mit einem Pilotprojekt im Rhein-Main-Gebiet gestartet. Unterstützt wird es vom hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Sozialminister Stefan Grüttner. Im Laufe des Frühjahrs soll das Mentorenprogramm bundesweit ausgerollt werden. „Wir freuen uns sehr, dass K+S sich so engagiert bei InCharge einbringt, unsere Idee nun auch in Nordhessen verbreitet und uns tatkräftig unterstützt“, sagte Dr. Karl-Thomas Neumann, Vorsitzender des Vereins InCharge und Vorsitzender der Geschäftsführung der Opel Group. K+S‑Personalvorstand Dr. Nöcker kündigte an, bei weiteren Unternehmen in der Region für die Teilnahme an InCharge zu werben.

Das Engagement im Rahmen von InCharge ist ein weiterer Baustein der umfangreichen Flüchtlingshilfe von K+S. Unterstützung haben unter anderem das Deutsche Rote Kreuz Fulda und die Stadt Kassel erhalten, denen Container sowie Werkzeuge und Baumaterial für die Einrichtung von Unterkünften bereit gestellt worden sind. Gemeinsam mit dem Mercedes-Benz Werk Kassel hat K+S das Deutsche Rote Kreuz Kassel mit einem Transporter als „Fahrende Kleiderkammer“ unterstützt. Ferner stellte K+S Mitarbeiter, die in Hilfsorganisationen und Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich organisiert sind, für die Flüchtlingshilfe für bis zu zwei Wochen bei voller Bezahlung frei. Inzwischen haben mehrere Werke von K+S firmeneigene Immobilien für Flüchtlingsunterkünfte bereitgestellt.

Hintergrund zu InCharge

Ursprünglich wurde die Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa gegründet. Schnell wurde aber klar, dass sich die grundlegende Philosophie von InCharge auch auf das Flüchtlingsthema übertragen lässt. Alle Informationen zur Initiative „InCharge – for the next generation in charge“ sind online zu finden auf http://www.incharge.jobs/. Dort können sich auch interessierte potenzielle Mentoren melden. Die zentrale E-Mail-Adresse der Organisatoren lautet mentor@inhcharge.jobs. InCharge kann auch mit Spenden unterstützt werden. Hierfür steht das Vereinskonto bei der Kreissparkasse Groß-Gerau zur Verfügung: IBAN: DE18 5085 2553 0016 0989 23, BIC: HELA DE F1 GRG

Hinweis an die Redaktionen

Aktuelle Pressefotos stehen Ihnen unter www.k-plus-s.com zur Verfügung.

Über K+S

K+S ist ein internationales Rohstoffunternehmen. Wir fördern und veredeln seit über 125 Jahren mineralische Rohstoffe. Die daraus hergestellten Produkte kommen in der Agrarwirtschaft, Ernährung und Straßensicherheit weltweit zum Einsatz und sind wichtige Komponenten für eine Vielzahl industrieller Prozesse. Die Nährstoffe Kali und Salz begleiten den Megatrend der Zukunft: Eine stetig wachsende Weltbevölkerung wird immer wohlhabender und strebt nach einem moderneren Lebensstandard, der einen zunehmenden Verbrauch an mineralischen Rohstoffen bedingt. Die deshalb steigende Nachfrage bedienen wir aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. K+S ist der größte Salzproduzent der Welt und gehört zur Spitzengruppe der internationalen Kalianbieter. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern erzielte K+S im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz in Höhe von rund 4,2 Mrd. Euro und ein EBIT von 782 Mio. Euro. Erfahren Sie mehr über K+S unter www.k-plus-s.com.

Michael Wudonig

Pressesprecher Konzernthemen

Telefon: +49 561 9301 1262
michael.wudonig@k-plus-s.com

Michael Wudonig
Pressesprecher Konzernthemen

Bertha-von-Suttner Str. 7
34131 Kassel
Deutschland

Telefon: +49 561 9301 1262
Fax: +49 561 9301 1666
michael.wudonig@k-plus-s.com

Download vCard

Adresse

zurück


Downloads

Fotos

 

Druckversion  |  Seitenanfang
Folgen Sie uns  LinkedInGlassdoorkununuXINGYouTubeInstagram