3. Februar 2016

Maßnahmenpaket Gewässerschutz erfolgreich umgesetzt

Salzabwässer in wenigen Jahren halbiert

Die Zielsetzungen bei der Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz waren anspruchsvoll: Halbierung des Abwasseraufkommens bis Ende 2015 durch Investitionen von rund 400 Millionen Euro in neue und von K+S entwickelte Anlagen. Mit der neuen Kieseritflotation am Standort Wintershall ist dieses Ziel termingerecht erreicht worden.

„Wir haben Wort gehalten! Mit dieser Anlage vollenden wir die Umsetzung des 2013 begonnenen Maßnahmenpakets und gehen einen weiteren großen Schritt zur Entlastung der Umwelt. Gewässerschutz ist ein fester Bestandteil unserer nachhaltigen Kaliproduktion und eine wichtige Bedingung für den Erhalt von fast 4.500 Arbeitsplätzen im Werra-Fulda-Kalirevier,“ sagt Dr. Rainer Gerling, Geschäftsführer der K+S KALI GmbH.

Mit der nach nur kurzer Anfahrphase in den Vollbetrieb genommenen Kieseritflotation sowie den bereits im Frühjahr 2014 fertiggestellten weiteren Komponenten des Maßnahmenpakets, der ESTA-Anlage am Standort Philippsthal, der Eindampfanlage in Heringen sowie der KVZ- und Dickstoff-Anlage in Unterbreizbach, hat K+S das Abwasservolumen insgesamt um 50 Prozent auf sieben Millionen Kubikmeter reduziert. Zum Vergleich: Im Jahr 1997 lag die Menge noch bei über 20 Millionen Kubikmetern und im Jahr 2006, dem Basisjahr des Maßnahmenpakets, bei 14 Millionen Kubikmetern pro Jahr.

In der Kieseritflotation wird aus dem Salzgemisch eines vorgeschalteten Produktionsprozesses in einem eigens dafür weiterentwickelten und mit erheblich geringerem Wassereinsatz laufenden Verfahren Kieserit abgetrennt. Neben der Reduzierung der Abwassermenge um jährlich eine halbe Million Kubikmeter können die im Rohsalz enthaltenen Wertstoffe so effektiver verarbeitet werden.

Es geht weiter!

Weitere Entlastungen der Umwelt werden mit dem Vier-Phasen-Plan, dem mit der hessischen Landesregierung entwickelten langfristigen Entsorgungskonzept, erreicht. Dazu gehört unter anderem der Bau einer weiteren neuen Aufbereitungsanlage (KKF) bis Ende 2017. Sie wird nochmals 1,5 Millionen Kubikmeter Salzabwasser jährlich einsparen. Darüber hinaus zielen weitere Elemente dieses Konzepts darauf, durch den Bau einer Ergänzungsfernleitung an die Oberweser ab 2022 die Versenkung in den Plattendolomit zu beenden sowie durch die Abdeckung der Halden langfristig die Salzabwassermenge so zu reduzieren, dass Werra und Weser wieder Süßwasserqualität erreichen.

Über die K+S KALI GmbH

Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel gewinnt kalium-, magnesium- und schwefelhaltige Rohsalze in sechs Bergwerken in Deutschland. Aus ihnen wird ein breites Sortiment von Düngemittelspezialitäten sowie Vorprodukten für vielfältige technische und industrielle bis hin zu pharmazeutischen Anwendungen hergestellt. Die K+S KALI GmbH ist einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weltweit. Das zur K+S Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen über die K+S KALI GmbH erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unter www.kali-gmbh.com.

Ulrich Göbel

Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Telefon: +49 561 9301 1722
ulrich.goebel@k-plus-s.com

Ulrich Göbel
Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Bertha-von-Suttner Str. 7
34131 Kassel
Deutschland

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