16. April 2015

Versenkung von Salzabwasser

Trinkwasser ist sicher

Als wichtige Grundlagen für ein sicheres Entsorgungsmanagement erläuterten Experten des Unternehmens hessischen Landtagsabgeordneten in einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses am 16. April das Grundwassermonitoring und ein numerisches 3D-Modell zur Beurteilung hydrogeologischer Vorgänge im Untergrund.

Neben der regelmäßigen Überwachung durch hessische und thüringische Fachbehörden hat K+S seit Beginn der Versenkung vor rund 90 Jahren ein immer engmaschigeres Netz von mehr als 450 Grundwassermessstellen aufgebaut, die Qualität und Dynamik des Grundwassers großräumig beobachten und dokumentieren. Die dort gewonnenen Messwerte und Proben bilden den Datenbestand für eine kontinuierliche Überwachung, die die Erkenntnisse über die geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse im Untergrund fortlaufend ergänzt.

Zentrale Erkenntnisse sind:

  • Der Plattendolomit ist als Versenkhorizont geeignet,
  • Salzwasseraufstiege finden nur begrenzt in den bekannten Entlastungszonen insbesondere entlang der Werra und außerhalb von Trinkwasser-Schutzgebieten statt.

Dies wurde seit 1997 mehrfach auch durch geophysikalische Messungen aus der Luft bestätigt. Sie geben Auskunft über die Struktur und Beschaffenheit des Untergrundes und somit Anhaltspunkte für die Mineralisierung des Grundwassers.

Ein wichtiges zusätzliches Element zur Weiterentwicklung dieses seit vielen Jahren genutzten Kontrollsystems ist ein numerisches dreidimensionales Grundwassermodell (sogenanntes 3D-Modell), das K+S in Zusammenarbeit mit DHI-Wasy und weiteren renommierten Fachbüros entwickelt hat. Es bildet mit rund zwei Millionen Gitterpunkten auf einer Fläche von rund 1.200 Quadratkilometern Entwicklung und Zustand des Grundwassers bis zu einer Tiefe von 1.300 Metern ab; diese Dimensionierung ist weltweit einzigartig. Mit Hilfe dieses Modells können für unterschiedlichste Zeiträume verlässliche Aussagen über den Verbleib des Salzwassers im Untergrund gemacht werden. Das 3D-Modell, mit dem auch zukünftige Entwicklungen prognostiziert werden können, wurde den zuständigen Behörden von K+S 2013 vorgelegt und ist seitdem weiter verfeinert worden.

Für die im Rahmen des Vier-Phasen-Plans vorgesehene Versenkung von durchschnittlich zwei Millionen Kubikmeter Salzabwasser (bisher 4,5 Mio. m³) pro Jahr bis 2021 ergibt sich daraus: Eine Beeinflussung öffentlich genutzter Trinkwasserbrunnen und Heilquellen ist nicht zu befürchten.Eine weitere Versenkung von Salzabwasser im hessischen Teil des Werra-Reviers ist deshalb ohne Gefährdung der Trinkwassergewinnung möglich.

Über die K+S KALI GmbH

Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel gewinnt kalium-, magnesium- und schwefelhaltige Rohsalze in sechs Bergwerken in Deutschland. Aus ihnen wird ein breites Sortiment von Düngemittelspezialitäten sowie Vorprodukten für vielfältige technische und industrielle bis hin zu pharmazeutischen Anwendungen hergestellt. Die K+S KALI GmbH ist einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weltweit. Das zur K+S Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen über die K+S KALI GmbH erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unter www.kali-gmbh.com.

Ulrich Göbel

Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Telefon: +49 561 9301 1722
ulrich.goebel@k-plus-s.com

Ulrich Göbel
Pressesprecher deutscher Standorte/Gruppengesellschaften

Bertha-von-Suttner Str. 7
34131 Kassel
Deutschland

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Fax: +49 561 9301 1666
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