9. Oktober 2014

Vor dem Welternährungstag

Umfrage: Deutsche spenden am liebsten für die Bekämpfung des Hungers

  • Thema Welternährung bei der Spendenbereitschaft klar vor Gesundheit und Klimaschutz
  • Zwei Drittel sind zuversichtlich, dass die deutlich wachsende Bevölkerung auf der Erde ernährt werden kann
  • Breite Mehrheit sieht in einem anderen Konsumverhalten in Industrieländern wichtigen Lösungsbeitrag
  • Bereitschaft, eigenes Verhalten zu verändern, fällt gering aus
  • Moderne und effiziente Landwirtschaft, insbesondere in Entwicklungsländern, wird als wesentlicher Faktor für weltweite Ernährungssicherheit betrachtet
  • Gut 40 Prozent halten dazu eine bessere Nährstoffversorgung der Pflanzen mit Düngemitteln für erforderlich

Für die Bekämpfung des Hungers in der Welt spenden die Deutschen am liebsten. Die Bereitschaft, das eigene Verhalten zu ändern, fällt jedoch deutlich geringer aus. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Rohstoffunternehmens K+S anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober.

31 Prozent der Befragten würden am ehesten für Welternährung beziehungsweise die Bekämpfung des Hungers Geld ausgeben. Dieses Thema rangiert damit bei der Spendenbereitschaft klar vor Gesundheit, Bildung, Forschung und Klimaschutz.

K+S stellte die Umfrageergebnisse heute in Berlin am Rande der vom Unternehmen ausgerichteten internationalen Konferenz „FUTURE FOOD FORUM“ vor, bei der sich Experten über Zukunftsfragen der Welternährung austauschen. Für die Erhebung hat forsa im August 2014 insgesamt 1.007 Bundesbürger im Alter von über 18 Jahren befragt. Danach interessiert sich eine große Mehrheit (82 Prozent) der Befragten für die Welternährung.

Über 800 Millionen Menschen gelten weltweit als chronisch unterernährt. Nach Prognosen von Bevölkerungswissenschaftlern und internationalen Organisationen wird die Weltbevölkerung von heute sieben auf bis zu zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 anwachsen. „Gesicherte Ernährung hat einen hohen, auch volkswirtschaftlichen Nutzen – sie zu gewährleisten ist daher erheblicher Mühen wert“, sagt K+S Vorstandschef Norbert Steiner. Laut Umfrage sind zwei Drittel der Deutschen davon überzeugt, dass die Ernährung für so viele Menschen sichergestellt werden kann, 26 Prozent äußerten sich skeptisch.

Umfrageergebnisse signalisieren Informationsbedarf

„Die Ergebnisse der Umfrage machen Mut, denn vielen Bürgern ist die enorme Bedeutung der Bekämpfung des Hungers in der Welt bewusst“, sagt Steiner. Allerdings zeigt sich auch, dass es noch Informationsdefizite gibt. So nehmen zwei Drittel der Befragten an, dass sich die Zahl der unter Hunger leidenden Menschen in den vergangenen beiden Jahrzehnten erhöht hat. Die Fakten sehen anders aus: Nach der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft FAO sank die Zahl seit den neunziger Jahren um 200 Millionen. „Hier gilt es anzusetzen und noch deutlicher zu machen, welchen positiven Beitrag die Landwirtschaft und die sie unterstützenden Wirtschaftszweige leisten können“, so Steiner.

Mehrheit der Verbraucher ändert Einkaufsverhalten nicht

Obwohl mehr als zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) glauben, dass  Konsumenten in den Industrieländern durch eine Änderung ihres Konsumverhaltens viel oder etwas zur Bekämpfung des Hungers in der Welt beitragen können, ist nur eine Minderheit bereit, tatsächlich das eigene Verhalten zu ändern. So gaben 33 Prozent an, dass das Thema Welternährung Einfluss auf das eigene Einkaufs- und Konsumverhalten hat.

Landwirtschaft: Ja zu Großbetrieben und zum Verzicht auf Bio-Energie

Größere landwirtschaftliche Betriebe in den Entwicklungsländern (54 Prozent) sowie ein Verzicht der Verwendung von Nahrungsmitteln zur Produktion von Bioenergie (49 Prozent) könnten nach Ansicht der Befragten am ehesten zu einer Verbesserung der Welternährung beitragen. 41 Prozent sind der Ansicht, dass eine bessere Nährstoffversorgung der Pflanzen mit mineralischen Düngemitteln zu einer Verbesserung der Welternährung führt. Ebenfalls 41 Prozent sehen in einem Ausbau der ökologischen Landwirtschaft einen Lösungsbeitrag. Auch von einem intensivierten Pflanzenschutz erwarten die Befragten häufiger eine Verbesserung als eine Verschlechterung der Welternährung.

Die Vermittlung von Wissen über moderne Landwirtschaft und der Einsatz neuer Technologien können laut Aussage der Befragten den Menschen in den Entwicklungsländern helfen, die landwirtschaftliche Produktion im eigenen Land zu verbessern und zu steigern.

Hinweis

Weitere Informationen zum „FUTURE FOOD FORUM“ unter www.future-food-forum.de.

Über K+S

K+S ist ein internationales Rohstoffunternehmen. Wir fördern und veredeln seit 125 Jahren mineralische Rohstoffe. Die daraus hergestellten Produkte kommen in der Agrarwirtschaft, Ernährung und Straßensicherheit weltweit zum Einsatz und sind wichtige Komponenten für eine Vielzahl industrieller Prozesse. Die Nährstoffe Kali und Salz begleiten den Megatrend der Zukunft: Eine stetig wachsende Weltbevölkerung wird immer wohlhabender und strebt nach einem moderneren Lebensstandard, der einen zunehmenden Verbrauch an mineralischen Rohstoffen bedingt.  Die deshalb steigende Nachfrage bedienen wir aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. K+S ist der größte Salzproduzent der Welt und gehört zur Spitzengruppe der internationalen Kalianbieter. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern erzielte K+S im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz in Höhe von rund 4 Mrd. Euro und ein EBIT von 656 Mio. Euro. K+S ist der Rohstoffwert im deutschen Aktienindex DAX. Erfahren Sie mehr über K+S unter www.k-plus-s.com.

Michael Wudonig

Pressesprecher Konzernthemen

Telefon: +49 561 9301 1262
michael.wudonig@k-plus-s.com

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