13. Juni 2012
Reservebergwerk Siegfried-Giesen
Genehmigungsrechtliche Prüfung der Wiederaufnahme der Kaliproduktion wird vorbereitet
Nachdem die technischen, betriebswirtschaftlichen und marktseitigen Aspekte einer möglichen Wiedereröffnung des Reservebergwerks Siegfried-Giesen in einer umfangreichen Machbarkeitsstudie untersucht worden waren, ist dessen Gesamtergebnis von den Entscheidungsgremien des Unternehmens grundsätzlich als aussichtsreich bewertet worden.
Im nächsten Schritt wird nun die Genehmigungsfähigkeit des Projekts geprüft. Dazu werden zunächst von einer dafür eingerichteten Projektgruppe die für ein Raumordnungsverfahren und ein anschließendes Planfeststellungsverfahren erforderlichen Untersuchungen angestellt und Unterlagen erarbeitet. Anschließend werden die entsprechenden Anträge für diese Verfahren gestellt.
Die beiden Verwaltungsverfahren, für die der Landkreis Hildesheim bzw. das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie federführend sind, werden insgesamt mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Nach Vorliegen der Ergebnisse dieser Verfahren kann auf der Basis der dann abschließend zu überprüfenden wirtschaftlichen und marktseitigen Rahmenbedingungen eine Investitionsentscheidung getroffen werden.
Über K+S
K+S gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Standard- und Spezialdüngemitteln. Im Salzgeschäft ist K+S mit Standorten in Europa sowie Nord- und Südamerika der führende Hersteller der Welt. K+S bietet ein umfassendes Leistungsangebot für Landwirtschaft, Industrie und private Verbraucher, das in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens für Wachstum sorgt. Weltweit beschäftigt die K+S Gruppe mehr als 14.000 Mitarbeiter.
Innerhalb der K+S Gruppe betreut die K+S KALI GmbH das Arbeitsgebiet Kali- und Magnesiumprodukte. Das Unternehmen gewinnt in sechs Bergwerken in Deutschland kali-, magnesium- und schwefelhaltige Salze und produziert aus ihnen eine breite Palette von hochwertigen Erzeugnissen für die Bereiche Landwirtschaft, Industrie, Healthcare und Food.




