17. September 2008

Verwertung von Salzlösungen

Betriebsversuch bei holländischem Unternehmen

Das holländische Unternehmen Nedmag Industries bezieht von K+S eine Probecharge magnesiumchloridhaltige Salzlösung aus der Kaliproduktion in Unterbreizbach, um sie auf ihre Verwertbarkeit zur Herstellung von Magnesiumprodukten zu testen. Der Versuch soll mit einer Gesamtmenge von rund 2.000 m3, die vom 16.-18.09.08 per LKW in die Niederlande transportiert werden, durchgeführt werden.

Die Herstellung bestimmter Magnesiumprodukte, wie z. B. Magnesiumhydroxid, aus Restlösungen der Kaliproduktion ist technisch grundsätzlich möglich und wurde von K+S auch am Runden Tisch als ein theoretischer Ansatz zur Verwertung von Produktionsrückständen erläutert.

Nedmag will diesem Ansatz folgen und die praktische Verwertbarkeit der Unterbreizbacher Lösungen prüfen, um gegebenenfalls eine Alternative für die Rohstoffbeschaffung zu haben, die sich bisher auf einen Solbetrieb stützt. Erkennbar ist aber, dass selbst im günstigsten Fall nur ein kleiner Teil der Restlösungen aus Unterbreizbach auf diesem Wege genutzt werden kann.

Ungeachtet dessen prüft K+S auch weiterhin alle in Frage kommenden Ansätze, um feste oder flüssige Produktionsrückstände aus der Kaliaufbereitung zu verwerten oder zu reduzieren und so einen maßgeblichen Beitrag zu einer weiteren Entlastung der Umwelt zu leisten. Dazu hat das Unternehmen eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die in den Arbeitsgruppen des Runden Tisches auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden.

Ulrich Göbel

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Pressesprecher

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ulrich.goebel@k-plus-s.com

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