13. März 2008

Wachstumskurs fortgesetzt

K+S erzielt im Jahr 2007 erneut ein operativ gutes Ergebnis

  • Starke Nachfrage und knappe Angebotssituation bei Düngemitteln ermöglichen deutliche Preisanhebungen
  • Umsatz mit 3.344,1 Mio. € um 13% gestiegen
  • Operatives Ergebnis mit 285,7 Mio. € leicht über Höchstwert 2006
  • Dividendenvorschlag bei 2,00 € je Aktie (2006: 2,00 €)
  • Vorstand und Aufsichtsrat für Aktiensplit im Verhältnis 1:4
  • Vielversprechende Perspektiven für das Jahr 2008
  • Wechsel im Aufsichtsrat nach der Hauptversammlung 2008

Die K+S Gruppe hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 3.344,1 Mio. € ein operatives Ergebnis von 285,7 Mio. € erzielt und liegt damit beim Umsatz deutlich und beim operativen Ergebnis leicht über den bisherigen Höchstwerten des Jahres 2006. „Unser operatives Ergebnis ist in erster Linie auf die stark gestiegenen Düngemittelpreise sowie den erstmals ganzjährigen, erfreulichen Ergebnisbeitrag des chilenischen Salzherstellers SPL zurückzuführen. Berücksichtigt man, dass unser europäisches Salzergebnis aufgrund des milden Winters um knapp 75% zurückgegangen ist und sich unser US-Dollarsicherungskurs um knapp 20% gegenüber dem Vorjahr verschlechtert hat, dann bin ich mit diesem Ergebnis doch zufrieden“ sagt Norbert Steiner, Vorstandvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft.

Umsatz 13% über Vorjahresniveau

Im Geschäftsjahr 2007 hat K+S einen Umsatz von 3.344,1 Mio. € erzielt; der Vorjahresumsatz wurde somit um 13% übertroffen. Der Umsatzanstieg resultierte vor allem aus Preis- und Mengeneffekten. Zusätzlich führte die erstmalig ganzjährige Einbeziehung der SPL-Gruppe im Geschäftsbereich Salz zu einer konsolidierungsbedingten Erhöhung des Umsatzes von 126,4 Mio. € bzw. 4%. Währungsbedingte Einflüsse sind somit mehr als ausgeglichen worden.

Operatives Ergebnis EBIT I steigt auf 285,7 Mio. €

Das operative Ergebnis EBIT I hat mit 285,7 Mio. € den Wert des Vorjahres (2006: 278,0 Mio. €) um 7,7 Mio. € bzw. 3% übertroffen. Bis auf die Geschäftsbereiche Salz sowie Entsorgung und Recycling konnten alle Geschäftsbereiche gegenüber dem Vorjahr spürbar bis kräftig zulegen. Gestiegene Preise bei Standard- und Spezialdüngemitteln sowie die erstmalig ganzjährige Einbeziehung der SPL-Gruppe haben dazu geführt, dass gegenläufige Entwicklungen bei Kosten sowie Währungseffekten überkompensiert werden konnten.

Konzernergebnis nach Steuern weist Verlust aus

Das unbereinigte Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter ist im Berichtsjahr um 364,1 Mio. € auf -93,3 Mio. € gesunken. Hier wirkten sich die deutlich negativen Marktwertveränderungen und Verluste aus den Devisenoptionsgeschäften aus. Außerdem war das Vorjahr durch einen einmaligen latenten Steuerertrag in Höhe von 41,9 Mio. € infolge der Reorganisation der Gesellschaftsstruktur der SPL-Gruppe begünstigt. 

Bereinigtes Konzernergebnis nach Steuern beinahe unverändert

Aufgrund der hohen Schwankungsbreite der Marktwerte der Devisenoptionsgeschäfte weist K+S seit Einführung von IFRS zusätzlich ein um diese Effekte bereinigtes Ergebnis nach Steuern aus. Das bereinigte Konzernergebnis erreichte mit 175,3 Mio. € beinahe den um den einmaligen latenten Steuerertrag adjustierten Vorjahreswert. Das leicht gestiegene operative Ergebnis sowie die etwas niedrigere bereinigte Konzernsteuerquote (29,8% nach 31,7%) konnten somit das schwächere Finanzergebnis fast vollständig ausgleichen. 

Vielversprechende Perspektiven für das Jahr 2008

Der Umsatz der K+S Gruppe sollte im Geschäftsjahr 2008 gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen. Getragen wird diese Einschätzung vor allem von höher als bisher erwarteten Umsätzen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte infolge starker Preisanhebungen auf den Weltkalimärkten. Das operative Ergebnis EBIT I schätzt K+S für das Geschäftsjahr 2008 daher im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher ein – eine Verdopplung sollte aus heutiger Sicht mindestens möglich sein. Dies hängt in erster Linie mit den bereits beschriebenen stark steigenden und den Kostenzuwachs deutlich übertreffenden Durchschnittspreisen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zusammen.

K+S ist gut positioniert, um in wachsenden Märkten bei Düngemitteln und Pflanzenpflege sowie bei Salz den Unternehmenswert weiter zu steigern. Die auf den Weltmärkten mittlerweile zu erzielenden Düngemittelpreise sollten höhere Kosten für Energie, Personal, Frachten und Rohstoffe deutlich überkompensieren. Auch ein schwächer als erwartetes Auftausalzergebnis sowie negative Währungseffekte dürften angesichts der Ergebnisdynamik im Düngemittelbereich nur unterproportionale Auswirkungen auf das Gesamtergebnis der K+S Gruppe haben. Insgesamt schätzt K+S die wirtschaftliche Lage daher weiter sehr positiv ein.

Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2007

Die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2007 orientiert sich an der positiven operativen Geschäftsentwicklung und folgt der langfristigen Dividendenpolitik der K+S Gruppe. Deshalb werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung  trotz des negativen unbereinigten Konzernergebnisses nach Steuern vorschlagen, erneut eine Dividende von 2,00 € je Aktie auszuschütten. Unter der Annahme, dass K+S am Tag der Hauptversammlung keine eigenen Aktien hält, ergibt sich eine auszuschüttende Dividendensumme von 82,5 Mio. €; diese liegt mit einer Ausschüttungsquote von 47% in der Mitte unseres nachhaltig angestrebten Ausschüttungskorridors von 40 bis 50% des bereinigten Konzernergebnisses der K+S Gruppe.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung einen Aktiensplit im Verhältnis 1:4 vor

Der Hauptversammlung am 14. Mai 2008 soll ein Aktiensplit im Verhältnis 1:4 in Verbindung mit einer Neueinteilung des Grundkapitals zur Entscheidung vorgelegt werden. Das Grundkapital der K+S Aktiengesellschaft beträgt derzeit rund 108,8 Mio. € und ist eingeteilt in 41,25 Millionen Stückaktien. Damit sichergestellt ist, dass sich der rechnerische Anteil jeder Aktie am Grundkapital nach dem Aktiensplit auf ein Euro beläuft, soll das Grundkapital aus Gewinnrücklagen auf 165,0 Mio. € erhöht und anschließend in jeweils 165 Millionen Stückaktien neu eingeteilt werden. Damit würde jeder Inhaber einer bisherigen K+S-Aktie künftig über vier K+S-Aktien verfügen. Durch den Aktiensplit ermäßigt sich das Kursniveau rechnerisch auf ein Viertel des aktuellen Kurses, ohne dass dadurch der Gesamtwert für die Aktionäre berührt wird. Ziel ist es, angesichts des inzwischen erreichten Kursniveaus, die K+S-Aktie einem noch breiteren Anlegerkreis zugänglich zu machen. Da keine neuen Aktien emittiert werden, wird es keinen verwässernden Effekt geben. 

Wahlen zum Aufsichtsrat

Mit Ausnahme des Mandats von Herrn Dr. Ralf Bethke, der bis zur Hauptversammlung 2012 gewählt ist, endet die Amtsperiode der Anteilseigner- sowie Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat mit Ablauf der kommenden Hauptversammlung am 14. Mai 2008. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Gerhard R. Wolf, wird sich nach 19 Jahren Tätigkeit in dieser Funktion nicht mehr zur Wahl in den Aufsichtsrat stellen. Der Aufsichtsrat hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, der kommenden Hauptversammlung vorzuschlagen, die bisherigen Anteilseignervertreter Frau Jella S. Benner-Heinacher sowie die Herren Rainer Grohe, Dr. Karl Heidenreich, Dr. Bernd Malmström, Dr. Rudolf Müller und  Dr. Eckart Sünner erneut sowie Dr. Uwe-Ernst Bufe, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Degussa/Hüls AG, erstmals für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung im Jahr 2013 in den Aufsichtsrat zu wählen.

Wachstum erleben

Die K+S Gruppe gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, von Pflanzenpflege- sowie Salzprodukten. Mit ihren Produkten und Marken bietet K+S ihren Kunden ein bedarfsgerechtes Leistungsangebot, das in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Grundlagen für Wachstum schafft. Die K+S Gruppe beschäftigt 12.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 3,3 Mrd. €. K+S ist an allen deutschen Börsen notiert (ISIN: DE0007162000, Kürzel: SDF) und im Aktienindex MDAX gelistet. 

Oliver Morgenthal

Leiter Corporate Communications

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