25. April 2017

Im Einsatz für die jungen Kollegen

Die GJAV hat sich neu formiert. Die Perspektiven für Auszubildende sind Herzensangelegenheit.

Vor allem über Kollegen, die noch keine sind, reden sie oft: Wie kann man junge Menschen für eine Ausbildung bei K+S begeistern? Die rückläufigen Bewerberzahlen beschäftigen die Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung (GJAV) sehr. Nach der Wahl im Herbst 2016 hat sich das siebenköpfige Gremium neu zusammengefunden und ist nun für zwei Jahre im Amt. Zum Vorsitzenden wurde Leon Kunkel gewählt, der 22-Jährige ist Schlosser im Werk Werra. „Man bekommt viel mit, was man sonst nicht erfahren würde“, sagt er über seine Motivation, sich zu engagieren.

Sein Stellvertreter Philipp Jürries, der im Kaliwerk Sigmundshall zum Chemikanten ausgebildet wird, sieht die Arbeit in der JAV als wertvolle persönliche Erfahrung: „Man sammelt Erfahrungen mit Verhandlungen und lernt vor vielen Leuten zu reden.“ Ihn stört, dass oft nur geschimpft werde. „Meckern kann jeder, aber es bringt nichts, wenn keiner Verantwortung übernimmt.“
Auch wegen der gesetzlich vorgegebenen Altersgrenze war es nicht leicht, genügend Kandidaten zu finden. „Die Bereitschaft auf den Standorten ist sehr unterschiedlich“, berichtet Kunkel. Zur Wahl aufstellen lassen können sich alle Arbeitnehmer bis zum 25. Lebensjahr, aber lediglich Auszubildende, die nicht älter als 25 Jahre sind, dürfen wählen.

Das Spektrum der GJAV-Themen ist breit. Suchtprävention auf den Standorten steht ebenso auf der Agenda wie die Suche nach Mitteln und Wegen, junge K+S-Kollegen zu fördern und zu motivieren. Ein Beispiel ist eine Urkunde, mit der Auszubildende für ihren Einsatz im Ideenmanagement ausgezeichnet werden. Die GJAV hat sie gemeinsam mit dem KVP-Team entwickelt. „Damit wollen wir besonderes Engagement belohnen“, so Kunkel. Ein Argument, junge Menschen für K+S zu gewinnen, könnte die unbefristete Übernahme bei guten Leistungen sein, findet Anna Freitag. Für das einzige weibliche GJAV-Mitglied ist dieses Thema wie für ihre männlichen Kollegen eine „Herzensangelegenheit, für die wir uns mit unseren Möglichkeiten einsetzen“. Die Industriekauffrau im Werk Bernburg ist sich sicher: „Das wäre eine super Werbung, gerade regional vor Ort.“

Ariane Böhm

HR Marketing

Telefon: +49 561 9301 2112

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