17. Dezember 2008

Fairer Umgang mit Praktikanten

K+S erhält Gütesiegel „Fair Company“

K+S gehört zu den mehr als 1.000 Unternehmen, die sich seit dem Jahr 2004 der Initiative „Fair Company“ des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere angeschlossen haben. Das Gütesiegel erhalten Unternehmen, die die Ausbeutung der „Generation Praktikum“ ablehnen und fair mit dem Nachwuchs umgehen. Eine „Fair Company“ verpflichtet sich, keine Vollzeitstellen mit Praktikanten zu besetzen und vertröstet keinen Hochschulabsolventen, der sich auf eine feste Stelle beworben hat, mit einem Praktikum. Außerdem werden keine Praktikanten mit der Aussicht auf eine anschließende Vollzeitstelle geködert. Eine „Fair Company“ bietet stattdessen Praktika vornehmlich zur beruflichen Orientierung während der Ausbildungsphase an und zahlt den Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung.

Das Gütesiegel gewinnt an Bedeutung, denn das Praktikum ist ein wichtiges Instrument, um Berufseinsteiger für K+S zu interessieren und vielversprechende Talente langfristig zu binden. Der faire Umgang mit dem beruflichen Nachwuchs ist somit auch eine Chance, sich einen Image- und Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Ein Praktikum ist ein erster Kontakt zur Arbeitswelt und eine Chance diese näher kennen zu lernen! Unsere Praktikanten werden in das Tagesgeschäft eingebunden und erfahren, worauf es in der Praxis ankommt. Sie können Ihre Fähigkeiten und Ihre Persönlichkeit direkt in Projekte einbringen“, so Sebastian Fröhlich, K+S-Personalentwicklung. Jährlich absolvieren rund 300 Schüler und Studenten ein Praktikum bei K+S.