30. November 2018

K+S hautnah

Ausbilder von ganzem Herzen

Wie sieht dein bisheriger Werdegang bei K+S aus?

Ich begann im Jahre 1980 meine Lehre als Betriebsschlosser im Werk Neuhof – Ellers. Nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung wurde ich zunächst in verschiedenen Betriebsbereichen als Facharbeiter eingesetzt. Im Jahr 1990 absolvierte ich dann eine Weiterbildung zum Industriemeister Metall. Hiermit legte ich den Grundstein um fünf Jahre später, im Jahr 1995, die Ausbildung im Metallbereich zu übernehmen. Vor drei Jahren besuchte ich eine Weiterbildung zum Lernprozessbegleiter. 

Was hat dich dazu gebracht Ausbildungsleiter zu werden?

Mir war es ein großes Anliegen Ausbildungsleiter zu werden, da der Zusammenhalt der verschiedenen Ausbildungsbereiche ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg der gesamten Ausbildung ist. Die Arbeit als Leiter der Ausbildungswerkstatt finde ich deshalb besonders spannend, da ich junge Menschen auf ihrem persönlichen Entwicklungsweg begleiten darf und sehen kann wie sie reifen und sich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln.

Wie sehen deine Aufgaben aus? 

Ich bin für die Ausbildung der Industriemechaniker und Zerspannungsmechaniker zuständig.
Zu meinen typischen Aufgaben gehört vor allem die Koordination von Arbeitsaufträgen und die Umsetzung von sicherheitsrelevanten Unterweisungen. Ich finde sehr gut, dass das Unternehmen auf die Arbeitssicherheit so großen Wert legt. So werden die Azubis für das Thema Arbeitssicherheit von Anfang an sensibilisiert. Außerdem kümmere ich mich um die fachliche und pädagogische Unterstützung der Azubis während ihrer Ausbildungszeit.

Was ist dir besonders wichtig bei deiner Arbeit? 

Bei meiner Arbeit lege ich besonders viel Wert darauf, dass die Auszubildenden lernen selbstständig zu arbeiten und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen.

Jürgen mit allen Auszubildenen in der Lehrwerkstatt Wie beschreibst du das Betriebsklima und wie hat es sich in Bezug auf deine Arbeit verändert?  

Seit ich im Jahr 1980 bei K+S angefangen habe, hat sich die Unternehmenskultur stark gewandelt. Die Kumpel-Mentalität war aber schon seit jeher Fokus der Kultur und das ist auch noch heute so.

„Meine Aufgabe als Leiter der Ausbildungswerkstatt hat sich dahingehend verändert, dass ich mich heute vielmehr als Mentor und Coach für die Azubis sehe. Das war zu meiner Zeit noch anders.“ 

Einerseits versuche ich natürlich den Auszubildenden den Sachverhalt, mit dem sie sich auseinandersetzen müssen, ausführlich zu erklären. Gleichzeitig lege ich aber auch großen Wert darauf ihr selbstständiges Arbeiten zu fördern. 

Wie würdest du eure Beziehung beschreiben?

Meine Beziehung zu den Azubis wird getragen von einer gegenseitiger Wertschätzung, was dazu führt, dass zum einen Hand in Hand gearbeitet werden kann und zum anderen ein gutes Miteinander entsteht.

Jürgen, beende bitte den Satz: Ausbildungsleiter zu sein bedeutet für mich…

… junge Menschen auf ihrem Weg während der Ausbildung bis hin zum erfolgreichen Abschluss begleiten zu dürfen und zu unterstützen.

Vielen Dank für das nette Interview mit dir! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß bei deiner Arbeit und alles Gute.

 

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