14. November 2018

K+S hautnah

Der digitale Bergbau - Vorstellung des Projektes "Mining Cockpit"

1. Kannst du dich kurz vorstellen und deinen Werdegang beschreiben?

FelixBegonnen hat alles mit meinem Bergbau Studium an der RWTH Aachen. Während meines Studiums absolvierte ich ein Praktikum bei den Inaktiven Werken und beschloss ein paar Jahre später ebenfalls meine Abschlussarbeit bei K+S zu schreiben. Dabei erhielt ich viele spannende Einblicke, knüpfte die ersten Kontakte und entschied mich nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums bei K+S zu bewerben. Seit 2013 bin ich nun für K+S tätig und nahm nach meiner einjährigen Steigerzeit an den Standorten Borth und Unterbreizbach die Tätigkeit als Grubenbetriebsassistent am Standort Hattorf-Wintershall auf. Über die dortige Projektarbeit bekam ich die Möglichkeit u.a. ein Flottenmanagement-System eines US-amerikanischen Anbieters zu testen. Dabei wurden Großgeräte an einem Kippstellenbereich mit Terminals ausgestattet, über welche die Bediener mit der Aufsicht relevante Informationen austauschen können. Für dieses System war es zudem erforderlich eine WLAN Infrastruktur zu errichten. Der Grundstein für das heute standortweit ausgebaute WLAN-Netz. Die Begeisterung für den digitalen Bergbau war geweckt. Um den damit verbundenen Herausforderungen gerecht zu werden, studiere ich seit 2017 nebenberuflich Informatik und bin für die Einheit Digital Transformation tätig.

2. Was ist das Mining Cockpit? Wie kam es zu dessen Entwicklung?

Das Mining Cockpit ist ein IT-Tool, welches im ersten Schritt eine SAP basierte und damit digitale Stammdatenpflege sowie Schichteinteilung ermöglicht. Die Anwendung wird sowohl für den Desktop-PC als auch für mobile Endgeräte entwickelt. Pilotstandort ist Neuhof-Ellers. 

Bis zur Einführung des Mining Cockpits, wurden relevante Daten in der Regel in Excel gepflegt. Damit ging eine redundante Datenpflege einher. Mit Unterstützung des neuen IT-Tools wird genau das vermieden, indem SAP als zentrales „Backend-System“ genutzt wird. Zudem ermöglicht es relevante Informationen auf einem Tablet benutzerfreundlich einzusehen und zu ändern. Das erhöht die Flexibilität der Aufsicht während der Schicht bei höherer Qualität von Daten. 

3. Was fasziniert dich besonders an dem Thema?

Mit dem Mining Cockpit habe ich die Möglichkeit, in enger Zusammenarbeit mit der K+S IT, einen wesentlichen Beitrag hin zum digitalen Bergbau und damit zum Erfolg von K+S zu leisten. Das Mining Cockpit ermöglicht es den Aufsichten auch unter Tage mobil zu sein und gleichzeitig mit relevanten Informationen versorgt zu werden. Den digitalen Fortschritt mit dem traditionsreichen Bergbau zu verknüpfen ist eine spannende Herausforderung. Das macht nicht nur Spaß, sondern erfüllt mich mit Stolz.

4. Der Stand heute – wo soll die Reise hingehen?

Anwendung Mining CockpitDer erste Meilenstein wurde Ende März 2018 erfolgreich abgeschlossen. Aktuell befinden wir uns im zweiten Meilenstein, dessen Abschluss Anfang nächsten Jahres geplant ist. Nach erfolgreicher Test- und Schulungsphase wird das Mining Cockpit derzeit zur täglichen Schichtplanung im Revier 3 am Standort Neuhof-Ellers genutzt. Die Kollegen am Standort nehmen das neue Tool gut auf. Dennoch wird es etwas Zeit brauchen, bis sich alle Kollegen an die digitalen Fortschritte im Unternehmen gewöhnen. Daher ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen am Standort weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung. So kann jahrelange Erfahrung der Aufsichten in die Entwicklung einfließen und das Mining Cockpit laufend optimiert werden.

Ziel ist es, dass bis Ende des Jahres alle drei Reviere mit dem Mining Cockpit erfolgreich arbeiten und weitere Standorte für einen möglichen Einsatz involviert werden. Dazu könnte der überwiegende Teil des Tools übernommen werden und es müsste dementsprechend nur ein kleiner Teil der Software auf standortspezifische Anforderungen angepasst bzw. neu entwickelt werden.

5. Denken wir einmal 10/15 Jahre in die Zukunft. Wie hat sich die Arbeit bei K+S bis dahin verändert?

Der „State of the Art“ ist das digitale Bergwerk. Das Tablet ist bei der täglichen Arbeit unter Tage nicht mehr wegzudenken. Es werden kontinuierlich neue Tools entwickelt und genutzt, um die Vernetzung und damit den Informationsaustausch zwischen allen Mitarbeitern und Abteilungen zu optimieren. Ich bin mir sicher, dass die Einheit Digital Transformation einen wichtigen Beitrag dazu leisten wird.

6. Ich arbeite gerne bei K+S, weil…

… mir das Unternehmen die Möglichkeit gibt, mich vollständig zu entfalten. Die Entwicklung von beruflichen Interessen werden geschätzt und gefördert. Durch ein flexibles Arbeitszeitmodell lassen sich Beruf und Studium sehr gut miteinander vereinbaren. So kann erlerntes Wissen direkt während der Tätigkeit bei K+S angewendet werden. Das gibt mir ein gutes Gefühl und macht zugleich eine Menge Spaß!

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