14. September 2018

K+S hautnah

Freiheit, Ausprobieren und Innovation

1. Meine KarriereBeschreibe deine Tätigkeit in der Abteilung Corporate Development.

Meine Tätigkeit dreht sich rund um das Thema Innovation, das wir in der K+S Gruppe strukturell und kulturell verankern möchten, um langfristiges Wachstum zu ermöglichen. Aktuell kollaborieren wir mit unterschiedlichen Fachkollegen, externen Unternehmen und Partnern, um erste Erfahrungen bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle mit Hilfe agiler Innovationsmethoden- und -prozesse zu sammeln. Darüber hinaus starten wir in Kürze mit der Erarbeitung einer Innovationsstrategie, welche die Bedeutung, Ambitionen und Handlungsoptionen für die K+S Gruppe darlegt. Der Fokus liegt hierbei auf der Verbesserung der Kundenerfahrung, der Komplexitätsreduzierung für unsere Mitarbeiter und der Entwicklung neuer Wachstumsoptionen, die durch den Einsatz digitaler Technologien ermöglicht und unterstützt werden.

2. Kannst du deine Arbeit anhand eines Projektes noch einmal näher beschreiben?

Wir haben gerade ein Projekt abgeschlossen, in dem wir neuartige Methoden zur Ermittlung von Kundenbedürfnissen und der Entwicklung von Geschäftsideen erlernt und eingesetzt haben. Basierend auf diesen Erkenntnissen haben wir Ideen generiert, die in kürzester Zeit in Form von Prototypen umgesetzt und direkt vom Kunden validiert wurden. Die angewandten Methoden haben uns geholfen messbare Ergebnisse mit rudimentären Mitteln zu erarbeiten, die den größtmöglichen Nutzen für die Kunden und unsere Organisation generieren sollen. Wir waren besonders erfreut über die Zusammenarbeit mit allen involvierten Kollegen aus Vertrieb, Product Management, Supply Chain Management, Qualitätsmanagement und IT im Sinne von One K+S.

3. Du hast einen sehr spannenden und internationalen Werdegang. Kannst du uns mehr darüber erzählen?

Meine Karriere hat mit meinem Informatik-Studium angefangen, da mich schon immer die Schnittstelle zwischen IT und Wirtschaft interessiert hat. Schon während meines Studiums habe ich freiberuflich Unternehmen als Entwickler und Berater unterstützt. Dann habe ich ein soziales Netzwerk entwickelt, welches ich im Rahmen meiner Diplomarbeit an K+S lizensiert, implementiert und getestet habe.

"Schon damals hat mir bei K+S besonders gut gefallen, dass ich die Freiheit habe neue Sachen auszuprobieren, innovative Ansätze zu entwickeln und Ideen in Projekten umzusetzen."                                                                                                                                                                                                             

Ich habe schon mehrere Bereiche in der IT bei K+S durchlaufen, sodass ich ein breites Spektrum an Unternehmens- und Prozesswissen entwickeln konnte. Abgerundet wird meine Erfahrung durch meine Auslandstätigkeit als IT Leiter bei Morton Salt in Chicago, wo ich insgesamt fünf Jahre gearbeitet habe.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist einer der spannenden Aspekte meines Tätigkeitsfeldes4. Du hast fünf Jahre bei Morton Salt in Chicago gearbeitet. Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede sind dir zu K+S hier in Deutschland aufgefallen? 

Das Fundament der beiden Organisationen ist sehr ähnlich. Es sind beides traditionelle Unternehmen mit Geschichte, sodass die kulturellen Werte ähnlich sind. Jedoch sind Arbeitsstruktur und Methoden, die angewendet werden leicht unterschiedlich, obwohl man dies nicht wirklich pauschalisieren kann. In Deutschland setzt man häufig auf Präzision und Planungssicherheit, wodurch Projekte mehr Zeit benötigen. Bei Morton Salt setzt man hingegen auf Pragmatismus und Geschwindigkeit. Sobald ein Lösungsansatz entwickelt wurde, wird er in die Tat umgesetzt ganz nach dem Motto: "Ärmel hochkrempeln und los geht´s". Der Vorteil daran ist, dass schnell Entscheidungen getroffen werden können, die Flexibilität in Projekten gesteigert wird und die Arbeit sehr dynamisch wird. Allerdings kann dann auch mal die Präzision oder die Planungssicherheit leiden. Deshalb sollten wir alle voneinander lernen, wobei man hierfür den internationalen Austausch noch stärker fördern muss.

5. Wie würdest du das Unternehmensklima beschreiben?

Auf jeden Fall steht Kollegialität im Vordergrund. In K+S steckt viel Potenzial, welches sich nun immer mehr entfaltet. Durch die Übernahmen von K+S Chile und Morton Salt bekam K+S ein sehr internationales Profil, das sich auch in der Unternehmenskultur widerspiegelt. Starre Strukturen werden aufgebrochen und das Innovationspotenzial genutzt. K+S ist in den letzten Jahren mutiger für neue Veränderungen geworden, was mein Tätigkeitsfeld natürlich umso interessanter macht.

6. Was wünschst du dir für deinen weiteren Werdegang bei K+S? 

Meine bisherige Laufbahn war stark geprägt von neuartigen Herausforderungen, der Arbeit mit internen und externen Partnern und spannenden Themen, die oft einen internationalen Charakter haben. Ich wünsche mir, dass ich all diese Aspekte weiterhin ausleben und gleichzeitig die Transformation des Unternehmens mit vorantreiben kann, sodass sozusagen weiterhin eine "Win-Win-Situation" entsteht.

Vielen Dank für das Interview.

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