
Salz ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der bei der Steuerung von Nerven und Muskeln sowie des Flüssigkeitshaushalts im menschlichen Körper eine zentrale Rolle spielt. Besonders im Zusammenhang mit dem Blutdruck gerät Salz jedoch immer wieder in die Schlagzeilen. Es wird häufig zu einem sparsamen Umgang geraten, um krankhaft hohem Blutdruck (Hypertonie) vorzubeugen – oder den Blutdruck gar zu senken. Erwiesen sind solche vermeintlich heilsamen Effekte des Salzverzichts allerdings nicht. Im Gegenteil: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Umstellung auf salzarme Kost keineswegs immer gesund ist, sondern mit erheblichen ungünstigen Stoffwechseleffekten einhergehen kann. K+S engagiert sich für eine objektive Kommunikation des Themas Salz und Gesundheit.
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Salz ist für den menschlichen Organismus genauso wichtig wie Wasser. Denn Salz bildet in Verbindung mit Wasser die Basis für zahlreiche Stoffwechselvorgänge: Indem es unseren Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt regelt, können notwendige Nährstoffe im Körper gelöst und verbrauchte Substanzen ausgeschieden werden. Auch bei der Steuerung von Nerven und Muskeln spielt Salz eine zentrale Rolle.Darüber hinaus ist ausreichender Salzverzehr eine Voraussetzung für geistige und körperliche Fitness. |
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Nicht zuletzt ist Natrium für den Knochenaufbau bedeutsam, während Chlorid – als wesentlicher Bestandteil der Magensäure – an den Verdauungsprozessen beteiligt ist.
Besonders im Zusammenhang mit dem Blutdruck gerät Salz immer wieder in die Schlagzeilen. Es wird häufig zu einem sparsamen Umgang geraten, um krankhaft hohem Blutdruck (Hypertonie) vorzubeugen – oder den Blutdruck gar zu senken. Erwiesen sind solche vermeintlich heilsamen Effekte des Salzverzichts allerdings nicht. Vielmehr belegen aktuelle Studien der „Cochrane Collaboration“, dass der Blutdruck auch bei strikt salzarmer Kost im Durchschnitt nur sehr wenig sinkt. Der Grund für den geringen Zusammenhang zwischen Blutdruck und Salzaufnahme überrascht nicht: Ein gesunder Körper scheidet Salz in aller Regel über die Nieren wieder aus, wenn die Aufnahme den Bedarf übersteigt. Lediglich bei der Hälfte aller Bluthochdruckpatienten besteht laut der Studien überhaupt eine Salzabhängigkeit des Blutdrucks – und nur 20% sind im strengen Sinne salzsensitiv. Allenfalls eine Minderheit der Hypertoniker würde von einer salzarmen Ernährung profitieren können.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cochrane.org