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Weltkarte

Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung - eine zentrale Herausforderung


Die Vereinten Nationen schätzen, dass zur Mitte des 21. Jahrhunderts mehr als neun Mrd. Menschen auf der Erde leben werden – rund 2,3 Mrd. mehr als heute. Gleichzeitig nimmt die zur Verfügung stehende Ackerfläche – relativ gesehen – weiter ab: Standen im Jahr 1970 noch 0,38 Hektar landwirtschaftliche Fläche pro Kopf zur Verfügung, werden es im Jahr 2050 nur noch 0,18 Hektar sein. Nach jüngsten Schätzungen muss die landwirtschaftliche
Produktion bis 2050 um 70 % steigen, um die Menschheit zu ernähren. Der steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln kann die Welt begegnen, indem die Produktivität auf den bestehenden Ackerflächen erhöht und die Anbaufläche ausgeweitet wird. Nennenswerte Bodenreserven sind in vielen Teilen der Welt jedoch nicht vorhanden. Was also als realistische Option bleibt, ist die Steigerung der Produktivität auf den genutzten
Ackerflächen durch fortschrittliche Anbaumethoden, eine ausgewogene Mineraldüngung und widerstandsfähige Pflanzen.

Landwirtschaft
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Die Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen, ist nicht nur eine quantitative sondern auch eine qualitative Herausforderung. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Ernährungsgewohnheiten verändert. Während sich das Verhältnis von Fleisch- zu Getreideverbrauch in Westeuropa sowie in Nord- und Lateinamerika während der vergangenen 30 Jahre nicht wesentlich verändert hat, ist der Fleischverbrauch in Asien um mehr als das Dreifache gewachsen.

Zwar liegt er noch immer weit unter dem Verbrauch pro Kopf in westlichen Ländern, der Einfluss auf die Landwirtschaft ist jedoch erheblich. Die wachsende Tierhaltung erfordert eine höhere Produktion von Futter- und Getreidepflanzen, was mit einem steigenden Düngemitteleinsatz einhergeht.

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Eine nachhaltige Landwirtschaft muss dafür Sorge tragen, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten beziehungsweise zu verbessern, indem dem Boden die mit dem Erntegut entzogenen wichtigen Nährstoffe wieder zugeführt werden. Besondere Bedeutung kommt der „balanced fertilization“, das heißt einer ausgewogenen Düngung zu, bei der alle benötigten Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander gedüngt werden.

Dabei kommt es nicht auf die absolute Menge der ausgebrachten Dünger an, sondern darauf, dass die zugeführten Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen und in Ertrag und Qualität umgesetzt werden können.

Mit intelligenten, nachhaltigen Düngesystemen unterstützt K+S ihre Kunden von der qualifizierten und wissenschaftlich fundierten Beratung bis hin zur Endanwendung. K+S arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung von neuen Produkten und Nährstoffkombinationen, die noch besser auf den Bedarf einzelner Kulturen in unterschiedlichen Klimazonen abgestimmt sind und die Ansprüche unserer Kunden an höchste Produktqualität erfüllen. Wir setzen uns für eine effizientere, nachhaltigere Landwirtschaft bei gleichzeitig schonender Behandlung der Umwelt ein.

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