Vorausschauende Personalpolitik

Unsere vorausschauende Personalpolitik trägt zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der K+S Gruppe bei. Sie basiert auf einer zukunftsgerichteten Fach- und Führungskräfteentwicklung, die bereits mit der frühzeitigen Nachwuchssicherung beginnt.

Wir wollen für Mitarbeiter aus aller Welt ein attraktiver Arbeitgeber sein. Wir bieten Arbeitsplätze in einem leistungsstarken Netzwerk an, das von Chile über die USA, Kanada und Europa bis nach Singapur reicht. Neben spannenden Aufgaben bieten wir unseren Mitarbeitern umfangreiche Weiterbildungs- und internationale Entwicklungsmöglichkeiten, eine leistungsorientierte Bezahlung und eine Beteiligung am Unternehmenserfolg.

Frauenanteil in Führungspositionen

K+S hat sich der freiwilligen Selbstverpflichtung der 30 DAX-Konzerne zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen angeschlossen. In Deutschland wollen wir die Anzahl weiblicher Führungskräfte bis zum Jahr 2020 um etwa 30% steigern. Dann würde der Frauenanteil in Führungspositionen rund 10% betragen und dem Frauenanteil an der Gesamtbelegschaft in Deutschland entsprechen.

Diese unternehmensspezifische Zielsetzung trägt der starken produktionstechnischen Prägung unseres Unternehmens sowie dem sehr hohen Anteil an Arbeitsplätzen unter Tage in unseren Bergwerken Rechnung. Aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen (§ 64a BBergG) waren diese Arbeitsplätze lange Zeit männlichen Arbeitnehmern vorbehalten; erst zum 31. Juli 2009 hat der Gesetzgeber die Vorschrift ersatzlos gestrichen. Unser Bestreben ist es, mehr Frauen für technische Berufe zu interessieren; bereits im Sommer 2010 haben wir damit begonnen, die ersten Bergbautechnologinnen auszubilden.

Im Jahr 2012 betrug der Anteil der weiblichen Beschäftigten in der K+S Gruppe 11,7% (2011: 10,9%), in Deutschland 8,9% (2011: 8,5%) und an Verwaltungsstandorten durchschnittlich 40,4% (2011: 37,8%). Der Anteil der weiblichen Führungskräfte lag gruppenweit bei 11,3% (2011: 9,7%) und in Deutschland bei 10,0% (2011: 8,6%). K+S bewegt sich im Hinblick auf die freiwillige Selbstverpflichtung im Zielkorridor. In den nächsten Jahren werden wir unter der verstärkten Herausforderung des demografischen Wandels dieses Ziel weiter verfolgen und an der Zielerreichung arbeiten.