Extreme Trockenheit beeinträchtigt Kaliproduktion

Nachdem K+S die Produktion an den Standorten Wintershall (Heringen) und Hattorf (Philippsthal) am 28.09. wieder angefahren hatte, ist die uneingeschränkte Vollproduktion des Verbundwerkes Werra seit dem 1. Oktober wieder gegeben.

K+S hatte bereits im August darauf hingewiesen, dass es Produktionsunterbrechungen aufgrund der lang anhaltenden, extremen Trockenheit geben könnte. Die damit verbundenen negativen Ergebniseffekte sind in der bisher genannten EBITDA-Prognose für das Jahr 2018 mit einer Bandbreite von 660 bis 740 Mio. Euro nicht enthalten. Die Ergebniseffekte pro Stillstandstag wurden auf bis zu 1,5 Mio. Euro je Standort beziffert. K+S erwartet aufgrund der notwendigen Stillstände im dritten Quartal einen negativen EBITDA-Effekt von rund 80 Mio. Euro.

Aus heutiger Sicht sind weitere Produktionsstillstände bis zum Jahresende unwahrscheinlich. Diese können aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden, da die jüngsten Niederschläge gezeigt haben, dass damit noch keine Normalisierung der Pegelstände einher geht. Daher sind weitere, temporär umfangreiche Transporte von Salzwässern zur standortfernen Entsorgung und damit verbundene zusätzliche Aufwendungen in den nächsten Monaten wahrscheinlich.

Produktionszeiten im Verbundwerk Werra

Der nachfolgende Kalender gibt einen Überblick über die bisherigen Auswirkungen auf die Produktion und wird regelmäßig montags aktualisiert.

« 05.11.18 bis 11.11.18  (Kalenderwoche 45) »

Werk Mo Di Mi Do Fr Sa So
Hattorf              
Unterbreizbach              
Wintershall              
  Vollproduktion
  Reguläre Instandhaltung
  Keine Produktion

 

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