Extreme Trockenheit beeinträchtigt Kaliproduktion

Die anhaltende, extreme Trockenheit der vergangenen Monate führt dazu, dass die Produktion an einzelnen Standorten des Verbundwerks Werra temporär unterbrochen werden muss. Aufgrund der außergewöhnlich geringen Wasserführung der Werra steht dem Werk dieser Hauptentsorgungsweg nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Der Standort Wintershall wurde daher am Montag, 27. August heruntergefahren und kann bis auf weiteres nicht mehr produzieren. Am Standort Hattorf wurde die Produktion am Dienstag, 11. September vorübergehend unterbrochen. Der Standort Unterbreizbach kann hingegen nach heutiger Prognose weiter produzieren.

K+S unternimmt alle Anstrengungen, um die Produktion am Werk Werra so schnell wie möglich wieder zu steigern. Zusätzliche Maßnahmen, wie eine Erhöhung der standortfernen Entsorgung sind bereits im Einsatz. Weitere Optionen zur Salzwasserentsorgung werden derzeit geprüft.

Produktionszeiten im Verbundwerk Werra

Der nachfolgende Kalender gibt einen Überblick über die bisherigen Auswirkungen auf die Produktion und wird regelmäßig montags aktualisiert.

Der negative EBITDA Effekt eines Tages Stillstand beträgt pro Standort bis zu 1,5 Millionen Euro. Die Auswirkungen sind nicht in der kommunizierten Prognosespanne in Höhe eines EBITDA von 660 bis 740 Mio. € für das Jahr 2018 enthalten.

Weitere Informationen finden sich in der Presseinformation vom 27. August 2018 und vom 11. September 2018 sowie in unserem Halbjahresbericht vom 14. August 2018.

« 10.09.18 bis 16.09.18  (Kalenderwoche 37) »

Werk Mo Di Mi Do Fr Sa So
Hattorf              
Unterbreizbach              
Wintershall              
  Vollproduktion
  Reguläre Instandhaltung
  Keine Produktion

 

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