Produktionsunterbrechung kürzer als erwartet

Trotz der langen, extremen Trockenheit ist eine Vollproduktion an den drei Standorten des Kaliwerkes Werra bis einschließlich 23. Dezember gewährleistet. Grund hierfür sind kontinuierliche Optimierungen beim Abwassermanagement, die Nutzung vorhandener Möglichkeiten zur standortfernen Entsorgung, sowie die jüngsten Niederschläge.

Vor diesem Hintergrund sind entsorgungsbedingte Produktionsunterbrechungen nunmehr nur noch über die Feiertage bis zum 26. Dezember zu erwarten.

K+S erwartet daraus im vierten Quartal 2018 einen negativen EBITDA-Effekt von kanpp 10 Mio. Euro.

K+S wird die erwarteten Produktionsunterbrechungen nutzen, um die Bestände in den Pufferspeichern zu reduzieren. Das sollte dazu führen, dass auch bei anhaltender Trockenheit im ersten Quartal 2019 Stillstände in der Kaliproduktion am Werk Werra unwahrscheinlich sind.

Ab Frühsommer 2019 wird K+S aller Voraussicht nach zudem in der Lage sein, die temporären Speicherkapazitäten für Salzabwässer vor Ort um weitere bis zu 400.000 m3 auf insgesamt bis zu 1 Mio. m3 steigern zu können. Die technische Lösung für die Einstapelung von Salzabwässern unter Tage steht. Die Vorbereitung der Genehmigung ist eingeleitet. „Wir dürften im kommenden Jahr eine deutlich höhere Sicherheit in der Produktion auch bei anhaltend trockener Witterung haben“, so Dr. Lohr.

Produktionszeiten im Verbundwerk Werra

Der nachfolgende Kalender gibt einen Überblick über die bisherigen Auswirkungen auf die Produktion und wird regelmäßig montags aktualisiert.

« 14.01.19 bis 20.01.19  (Kalenderwoche 3) »

Werk Mo Di Mi Do Fr Sa So
Hattorf              
Unterbreizbach              
Wintershall              
  Vollproduktion
  Reguläre Instandhaltung
  Keine Produktion

 

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