KKF-Anlage geht termingerecht in Betrieb

Als weiteren Meilenstein für den Gewässerschutz an der Werra hat K+S am 17. Januar 2018 die Kainitkristallisations- und Flotationsanlage (KKF) am Standort Hattorf (Werk Werra) in Betrieb genommen. Mit der Anlage können aus bisher nicht nutzbaren Salzlösungen zusätzliche Wertstoffe gewonnen und die Abwassermenge des Werks Werra gleichzeitig jährlich um 1,5 Millionen Kubikmeter, also rund 20 Prozent, reduziert werden. Mit einem Investitionsvolumen von 180 Millionen Euro ist die KKF-Anlage das bisher größte Einzelprojekt für den Gewässerschutz.

Mit dem symbolischen Knopfdruck durch Priska Hinz (Umweltministerin Hessen, 2.v.l), Bodo Ramelow (Ministerpräsident Thüringen, 2.v.r), Dr. Burkhard Lohr (K+S-Vorstandschef, Bildmitte), Dr. Rainer Gerling (Geschäftsführer K+S KALI GmbH, 1.v.l) und Christoph Wehner (Werkleiter, 1.v.r.) geht die neue KKF-Anlage am 17. Januar in Betrieb.

 

„Mit unserer neuen KKF-Anlage schaffen wir eine weitere wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit für tausende Arbeitsplätze im hessisch-thüringischen Kalirevier“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Burkhard Lohr anlässlich der Inbetriebnahme der Anlage. „Dass wir innerhalb weniger Jahre an der Werra fast eine halbe Milliarde Euro in neue abwassersparende Anlagen investiert haben, beweist, dass wir nachhaltige Produktion ernst nehmen – also die Vereinbarkeit von Rohstoffnutzung und Umweltschutz“, so Lohr weiter.

 

Die KKF-Anlage im Überblick

Die verfahrenstechnischen Grundlagen für die neue Aufbereitungsanlage wurden in mehrjähriger Entwicklungsarbeit im Analytik- und Forschungszentrum der K+S Gruppe sowie im Werk Werra zur Betriebsreife entwickelt. Mit dem Verfahren lassen sich aus bisher nicht genutzten Salzlösungen, die bislang entsorgt werden mussten, zusätzliche Wertstoffe gewinnen. Aus ihnen können rund 260.000 Tonnen Verkaufsprodukte (Kaliumchlorid, Magnesiumsulfat) hergestellt werden, so dass auch hinsichtlich der Ressourcennutzung eine weitere Verbesserung erreicht wird. Gleichzeitig wird die Abwassermenge des Werks Werra um 1,5 Millionen auf dann 5,5 Millionen Kubikmeter reduziert (Vergleich 2007: 14 Millionen Kubikmeter). Die Bauzeit für die Aufbereitungsanlage, für die ein neues Gebäude in die Werksstruktur des Standortes Hattorf integriert werden musste, betrug insgesamt 24 Monate.

 

 

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