
Seit dem Jahr 2007 beteiligen wir uns an der Initiative „Kinder für Nordhessen". Im Jahr 2009 haben wir im Rahmen der Initiative den Kinderbauernhof einer Kasseler Grundschule unterstützt. Zur pädagogischen Arbeit des Bauernhofs gehören auch die Versorgung von Tieren sowie gärtnerische Arbeiten.
Initiativen und freiwillige Vereinbarungen
Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft
Die K+S Gruppe hat sich der Initiative „Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft“ angeschlossen, die von mehreren Großunternehmen sowie weiteren familiengeführten und mittelständischen Unternehmen im November 2010 ins Leben gerufen wurde. Das Leitbild untermauert, dass sich Werte und Erfolgsorientierung in der Wirtschaft nicht ausschließen, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind.
Alle teilnehmenden Unternehmen bekennen sich mit dem Leitbild nicht nur zu verantwortlichem unternehmerischen Handeln, sondern beziehen auch konkret Stellung zu den Herausforderungen und Widersprüchen, die sich im marktwirtschaftlichen Wettbewerb immer wieder ergeben. Damit soll der gesellschaftliche Diskurs auf eine realistische, am Unternehmensalltag orientierte Ebene gebracht werden, die ethische Wertvorstellungen und Fakten gleichermaßen berücksichtigt. Weitere Informationen unter: www.verantwortlich-handeln.com
Integriertes Maßnahmenkonzept zum Gewässerschutz
Auf Grundlage unserer Gesamtstrategie zur Verminderung von Umweltbelastungen haben wir im Oktober 2009 unser Integriertes Maßnahmenkonzept (IMK) vorgelegt. Es beschreibt detailliert die geplante Umsetzung der bis zum Jahr 2015 vorgesehenen Einzelmaßnahmen zum Grundwasser- und Gewässerschutz sowie die Prüfung weiterer Maßnahmen. Die damit verbundenen Investitionen belaufen sich bis zum Jahr 2015 auf insgesamt 360 Mio. €.
Damit kann das derzeit anfallende Salzabwasser mit Fertigstellung der ersten Anlagen weiter reduziert und schrittweise bis spätestens zum Jahr 2015 auf 7 Mio. m3 im Jahr halbiert werden. Außerdem können der Chloridgrenzwert und der Härtewert – eine biologisch besonders relevante Größe – jeweils um fast ein Drittel gesenkt werden. Das Ergebnis: Die Weser wird nördlich von Bad Karlshafen nahezu wieder zu einem Fluss mit Süßwasserqualität. Bei Bremen wird die Weser, bezogen auf den Salzgehalt, Trinkwasserqualität haben.
Selbstverpflichtung zum Klimaschutz
Als Partner der zwischen Bundesregierung und deutscher Wirtschaft vereinbarten Selbstverpflichtung zum Klimaschutz hatten wir zugesagt, bis zum Jahr 2005 die spezifischen CO2-Emissionen (inkl. Fremdstrom) der deutschen Kaliindustrie um etwa 66 % und die absoluten CO2-Emissionen um etwa 78 % gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 zu senken. Tatsächlich haben wir die spezifischen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2005 von 91,4 kg pro Tonne verarbeitetes Rohsalz auf 29,4 kg pro Tonne vermindert; dies entspricht einer Minderung von 68 %. Die absoluten jährlichen CO2-Emissionen verminderten sich bis zum Jahr 2005 von 4,76 Mio. Tonnen auf 1,15 Mio. Tonnen pro Jahr; dies entspricht einer Minderung von rund 76 %.
In der aktualisierten Selbstverpflichtung zum Klimaschutz haben wir uns im Jahr 2008 das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2012 die spezifischen CO2-Emissionen auf 28 kg pro Tonne und die absoluten CO2-Emissionen auf 1,1 Mio. Tonnen pro Jahr zu senken.
Product Stewardship
K+S Nitrogen beteiligt sich am Product-Stewardship-Programm der European Fertilizer Manufacturers Association (EFMA). Dieses Programm soll gewährleisten, dass:
- Mineraldünger, einschließlich ihrer Rohstoffe und Zwischenprodukte, sicher hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert und angewendet werden.
- Mineraldünger den gesellschaftlichen Anforderungen an die Erzeugung sicherer Lebens und Futtermittel Rechnung tragen.
Beim Audit im Jahr 2008 haben die damals im Product Stewardship eingebundenen Partner BASF, COMPO und K+S Nitrogen die von der EFMA gestellten Anforderungen mit 96 % überdurchschnittlich gut erfüllt. Insbesondere in den Bereichen Distribution sowie Marketing und Vertrieb konnten im Vergleich zum vorherigen Audit noch einmal Verbesserungen erzielt werden.
Gütesiegel „Fair Company“
Rund 300 junge Menschen nutzen jedes Jahr die Möglichkeit, unser Unternehmen durch ein Praktikum oder im Rahmen einer Diplomarbeit kennen zu lernen. Wir besetzen grundsätzlich keine Vollzeitstellen mit Praktikanten und „vertrösten“ keinen Hochschulabsolventen, der sich auf eine feste Stelle beworben hat, mit einem Praktikum. Unsere Praktika dienen vornehmlich zur beruflichen Orientierung während der Ausbildungsphase und wir zahlen den Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung. Daher führen wir das Gütesiegel der Initiative „Fair Company“ des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere.
Partnerschaft gegen Korruption
K+S beteiligt sich an der von der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer ins Leben gerufenen „Corporate Ethics Initiative for Business in the Russian Federation“. Mit der Unterzeichnung erkennen wir die „Principles for Countering Bribery“ des Weltwirtschaftsforum als für unsere Firma gültige Regeln an.

