Wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt und ich antworte, dass ich bei der esco arbeite, dann kommt häufig die Frage: Du bist im Salzwerk? Ja, genau da! Mein Berufswunsch stand schon lange fest und nachdem ich mich erfolgreich beworben hatte, absolvierte ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Während der theoretischen Ausbildung in der Berufsschule stehen neben Wirtschaft und Rechnungswesen auch bekannte Fächer wie Deutsch, Sport und Englisch auf dem Stundenplan. Wir wurden umfassend auf die Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet. Durch meine Praxistage bekam ich einen umfassenden Überblick und lernte die verschiedenen Abteilungen kennen. Die anfallenden Aufgaben waren sehr vielfältig: Investitions- und Finanzierungsprozesse planen, personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen, Absatzprozesse planen, steuern und kontrollieren, Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren und Jahresabschlüsse analysieren und bewerten.

Der spätere Berufsalltag hängt davon ab, in welchem Bereich man eingesetzt ist. Industriekaufleute können z.B. in der Material-, Produktions- oder Absatzwirtschaft tätig sein, aber auch im Personal- oder Rechnungswesen. Ich habe nach meiner Ausbildung Aufgaben in der Personalabteilung übernommen. Mir hat meine Arbeit viel Freude gemacht, aber der Wunsch nach Weiterbildung und Qualifizierung wuchs. Daher habe ich eine berufsbegleitende Ausbildung zur Personalfachkauffrau und später zur Betriebswirtin (IHK) gemacht, wobei mich mein Arbeitgeber sehr unterstützt hat.

Heute zählt neben der Personalbetreuung und -abrechnung die Aus- und Weiterbildung zu meinen Hauptaufgaben. Seit August 2009 bin ich auch die Ausbildungsverantwortliche für die kaufmännischen Berufe. Mein Fazit: Allen, die sich für einen kaufmännischen Beruf interessieren, kann ich diese Ausbildung nur empfehlen!

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