Seit Oktober 2008 bin ich bei K+S Nitrogen als BA-Studentin beschäftigt. Ich absolviere ein duales Studium in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) in Mannheim. Während der dreijährigen Ausbildung wechsele ich ca. alle drei Monate zwischen der Dualen Hochschule und der Ausbildungsstätte und durchlaufe alle Abteilungen im Unternehmen. So bekomme ich einen detaillierten Überblick über die Abläufe bei K+S Nitrogen und kann gelerntes „live“ erleben.

Die Kombination zwischen Theorie und Praxis ermöglicht es mir, das Gelernte leichter zu verstehen und stellt für mich eine optimale Alternative zur Universität oder FH dar. Zudem habe ich in K+S Nitrogen mein persönliches „Traum-Ausbildungsunternehmen“ erwischt. K+S Nitrogen ist ein relativ kleines Unternehmen, trotzdem ist es Tochter eines großen und soliden Konzerns und bietet so auch für die Zukunft eine Vielzahl von Möglichkeiten. So durfte ich zum Beispiel im Rahmen meiner Ausbildung schon die Zentrale in Kassel und das Werk Zielitz besuchen. Auch ermöglichte mir K+S Nitrogen ein vierwöchentliches Praktikum bei der Tochtergesellschaft in Paris und somit eine erste Auslandserfahrung.

Schon nach meinem ersten Bewerbungsgespräch bei K+S Nitrogen war mir klar geworden, das ich hier gerne meine Ausbildung machen würde. Vor allem die freundliche Art mit der die Bewerber aufgenommen und durch den Bewerbungstag begleitet wurden, nahm mir alle Aufregung. Auch die überschaubare Größe von K+S Nitrogen mit zurzeit ca. 85 Mitarbeitern gefiel mir gut. Nachdem ich es in die engere Auswahl geschafft hatte und zu einem erneuten Gespräch eingeladen wurde, war mir klar hier will ich unbedingt arbeiten – und es funktionierte. Ich bekam den Ausbildungsplatz und habe es bis heute nicht bereut.

Die ersten 3 Monaten vergingen wie im Fluge: Zunächst war ich in der Personalabteilung eingesetzt, dann im Materialmanagement und schließlich der Logistik. Danach begann meine erste dreimonatige Theoriephase. Die Fächer, wie Materialwirtschaft, BWL, VWL, Recht und Marketing werden meist von Dozenten unterrichtet, die selbst in Industrieunternehmen arbeiten. Daher ist der Unterricht meist praxisbezogen und man versteht Sachverhalte leichter. Während der Theoriephasen bin ich in einem festen Kurs mit ca. 30 Studenten und es ähnelt in gewisser Weise der Schule. Ich habe einen festen Stundenplan (der meist von morgens bis abends gut gefüllt ist), Anwesenheitspflicht und am Ende der drei Monate finden die Klausuren statt. Am Anfang hat mich die Masse des Unterrichtstoffes glatt erschlagen, aber ich gewöhnte ich mich schneller dran als gedacht und mit einer guten Vorbereitung sind die Klausuren gut zu bewältigen.

Jetzt bin ich im dritten Semester und trotz des Stresses macht es mir immer noch großen Spaß. Ich kann diese Art von Ausbildung bzw. Studium nur jedem empfehlen!

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