Ich habe schon immer gern gebastelt und gebaut, daher habe ich mich für eine Ausbildung zur Mechatronikerin entschieden. Im 1. Lehrjahre lernen wir an verschiedenen Arbeitplätzen die grundlegenden Aufgaben eines Mechatronikers kennen. Wichtig ist der richtige Umgang mit Werkzeugen und Maschinen. Aber auch Ordnung und Arbeitsicherheit haben einen hohen Stellenwert! Außerdem arbeiten alle Azubis an einem eigenen Projekt, dem Bau einer Wandlampe. Hier gibt es viele Arbeitsschritte zu verrichten, die alle ineinander greifen: Es wird gehämmert, gebohrt, gebogen oder genietet. Jeder einzelne Arbeitsschritt muss genau passen, damit am Ende ein funktionsfähiges Produkt entsteht. Anfangs gingen mir die Arbeiten nicht so leicht von der Hand. Aber ich habe es immer wieder probiert und mit der Zeit wurde es praktischer und begreifbarer. Meine Lampe ist am Ende gut gelungen! Doch mit der Fertigstellung der Lampe war das Projekt noch nicht abgeschlossen: Wir haben unseren Ausbildern und betrieblichen Vertretern in einer Präsentation jeweils einen Arbeitsschritt, samt verwendetem Werkzeug und allen Besonderheiten vorgestellt. Eigentlich arbeite ich lieber an einer praktischen Aufgabe als vor anderen Leuten etwas zu präsentieren. Aber es hat sich gezeigt, man wächst mit seinen Aufgaben. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, etwas vorzuzeigen, das ich selbst gebaut habe!

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