Meersalz-Verdunstungsbecken bei Onslow in Westaustralien.

Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Ashburton Salt Projekt. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie uns sehr gerne kontaktieren.

Handelt es sich bei Ashburton Salt um das gleiche Projekt, das vorher geplant war?

Nein.  Das Ashburton Salt-Projekt ist ein völlig neues Projekt, das sich stark vom letzten für diese Region geplanten Projekt unterscheidet.

Straits Resources hatte in der Vergangenheit weiter südlich das sogenannte Yannarie-Projekt mit einer weit größeren Kapazität geplant.  Yannarie hätte sich über ein sehr viel größeres Areal erstreckt, bis weit in den südlichen Rand des Exmouth Golf hinein.  

Nachdem keine Umweltgenehmigung dafür erteilt wurde führte Straits das Projekt 2009 nicht weiter.

Das Ashburton Salt-Projekt erstreckt sich über eine weit geringere Fläche (mindestens 50% kleiner), hat geringere Produktionskapazitäten (4,5 Mio. Tonnen pro Jahr verglichen mit 10 Mio. Tonnen pro Jahr) und liegt wesentlich weiter im Norden.  

Weitere bedeutende Unterschiede zwischen dem Ashburton Salt-Projekt und dem früher geplanten Yannarie-Projekt sind, u.a., dass es keine Lagerung von Restsalzwasser direkt vor Ort geben wird und dass Transshipper eingesetzt werden, um ein Ausbaggern des Meeresbodens zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren. 

Wie funktioniert die Gewinnung von Solarsalz?

Bei der Solarsalzherstellung wird mittels natürlicher Verdunstung durch die Sonne das Salz aus dem Meerwasser gelöst. Dies ist eine der energieeffizientesten Formen der Salzgewinnung.

Salzwasser fließt dabei durch eine Reihe getrennter Verdampfungsbecken. Nachdem es mehrere Monate dem Sonnenlicht ausgesetzt war, kristallisiert das Salz aus und kann als mehrere Zentimeter dicke Schicht geerntet werden. Anschließend wird es gewaschen, getrocknet und auf Schiffe zum Transport verladen. 

Warum will K+S in Westaustralien investieren?

Wir haben verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie wir unsere Marktpräsenz in Asien ausbauen können. Westaustralien erwies sich dabei als idealer Standort, um diese Märkte zu bedienen.

Wird das Projekt vor Ort Arbeitsplätze schaffen?

Ashburton Salt dürfte rund 75 dauerhafte Vollzeitstellen schaffen.

Es ist geplant, vorzugsweise Mitarbeiter einzustellen, die vor Ort wohnhaft sind. Dabei soll eine Abstimmung mit den Gemeinden Onslow und Exmouth erfolgen. Das Projekt befindet sich derzeit noch in einer frühen Konzeptionsphase. Daher ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, eine klare Aussage über die Mitarbeiterstruktur zu treffen.

Wo immer möglich werden wir Waren und Dienstleistungen auch örtlich beziehen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit den Gemeinden Onslow und Exmouth sowie den dortigen Aboriginee-Verbänden, um Beschäftigungsmöglichkeiten zu eruieren.

Wie wird sich K+S mit den lokalen Gemeinden beraten?

K+S verpflichtet sich, mit den Gemeinden Onslow und Exmouth in engem Kontakt zu bleiben.  

Dazu gehören regelmäßige Besuche in beiden Städten und von Anfang an Information über das Projekt, damit die dort lebende Bevölkerung die Möglichkeit hat, bevor das Projekt anläuft und während des Genehmigungsverfahrens Feedback zu geben.

Mehr Einzelheiten sind im Abschnitt Gemeinden enthalten.

Wie sorgt K+S beim Ashburton Salt Projekt für den Schutz der Umwelt?

Beim Ashburton Salt Projekt werden wir uns von Anfang an auf lokale und globale Expertise im Umweltbereich stützen, damit das Projekt die geringstmöglichen Auswirkungen auf die Umgebung des Standorts haben wird.

Bei der Konzipierung orientieren wir uns an diesen besten Vorgehensweisen um eine nachhaltige und effiziente Anlage zu errichten, die im Einklang mit der Umwelt und den dortigen Gemeinden produzieren kann.

Wie wird das Salz abtransportiert?

Im Rahmen des Projekts planen wir einen kleinen Anlegesteg zu errichten, an dem kleine, flache Transportschiffe (Transshipper) beladen werden können. Diese Transshipper können dann wiederum größere Schiffe beladen, die weiter entfernt von der Küste vor Anker liegen.

Mit dem Einsatz von Transshippern kann möglicherweise erreicht werden, dass Ausbaggerungen in der Mündung des Exmouth Golf nicht nötig werden oder diese zumindest auf ein Minimum reduziert werden können.

Wirkt sich Ashburton Salt negativ auf die lokale Fischereiindustrie aus?

Wir haben mit der Durchführung umfangreicher Umweltmodellierungen begonnen und werden bald Gespräche mit der Fischereiindustrie führen, um zu gewährleisten, dass sich unser Projekt so wenig wie möglich auf diese Branche sowie auf andere Branchen, die von der Meeresbiologie abhängen, auswirken wird.

Werden Sie die Umweltverträglichkeitsprüfungen veröffentlichen?

Alle Umweltverträglichkeitsstudien werden im Rahmen des Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens, das die Umweltschutzbehörde von Westaustralien durchführt, veröffentlicht. Der Zeitraum für öffentliche Anhörungen wird ausgeschrieben, somit können die Öffentlichkeit und Unternehmen im Rahmen des Prozesses ihre Meinung äußern.

Solarsalzproduktion am Standort Inagua von Morton Salt auf den Bahamas.

 

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