Meersalz-Verdunstungsbecken bei Onslow in Westaustralien.

Ashburton Salt: Ein Solarsalz-Projekt in Australien

K+S prüft derzeit die Möglichkeit der Realisierung eines Projektes zur Gewinnung von Solarsalz mit einer jährlichen Kapazität von 3,5 Mio. Tonnen in der Nähe von Onslow in Westaustralien.

  • Bei der Herstellung von Solarsalz wird Meerwasser durch große, offene Verdunstungsbecken geleitet. Nach mehreren Monaten der Sonneneinstrahlung kristallisiert das Salz in den Endbecken aus.
  • Das Ashburton Salt Projekt besitzt das Potenzial für eine langfristige, ökonomisch erfolgreiche Salzproduktion, von der auch die Wirtschaft und die Bevölkerung der Regionen Onslow, Exmouth sowie Westaustralien profitieren wird. Die Auswirkungen auf die Umwelt in der Region sollen so gering wie möglich sein.
  • Nach ersten Schätzungen veranschlagt K+S für die vollständige Entwicklung des Projektes bis zum Produktionsstart ein voraussichtliches Investitionsvolumen in Höhe von rund 350 Mio. australische Dollar (ca. 225 Mio. Euro). Die Produktionsstätte dürfte im Endausbau etwa 75 dauerhafte Arbeitsplätze schaffen und auch lokales Gewerbe und Dienstleister in den Regionen Onslow und Exmouth unterstützen.
  • K+S verfügt über langjährige Erfahrungen in der Herstellung von Solarsalz aufgrund der unternehmenseigenen Produktionsstätten auf den Bahamas, in Brasilien und in den USA.
 

Projektumfang

Das Projekt befindet sich ungefähr 40 km südwestlich von Onslow in Westaustralien. Die Küstenregion hat sich mit mehreren Salzgewinnungsanlagen als Standort für die Gewinnung von Meersalz etabliert, u.a. auch mit der nahegelegenen Onslow Salt.

K+S plant, bei diesem Projekt die bestverfügbare Technik in Bezug auf Umweltgesichtspunkte anzuwenden und stützt sich dabei auf lokale und globale Expertise, um die nachhaltige Umweltverträglichkeit des Projekts zu gewährleisten.

Beim Umweltmanagement dieses Projekts geht K+S u.a. folgendermaßen vor:

  • Geplante Realisierung des Projekts rund 40 km südwestlich von Onslow, um die Beeinflussung des Exmouth Golfes zu minimieren;
  • Schaffung eines räumlich hinreichenden Puffers zu den Mangroven, die einen wichtigen Teil des dortigen Ökosystems darstellen;
  • Minimierung der Auswirkung auf die dortigen Algenvorkommen, die wichtige Primärproduzenten in der lokalen Nahrungsmittelkette sind;
  • Keine langfristige Speicherung des zu entsorgenden Restsalzwassers nach der Salzgewinnung. Stattdessen werden andere in der Salzindustrie anerkannte Methoden des Salzwassermanagements untersucht;
  • Reduzierung von Baggerarbeiten am Meeresboden auf ein Minimum, falls diese nicht vollständig vermieden werden können. 

Neben den genannten Maßnahmen sorgen eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Umweltmanagementplan dafür, dass die Auswirkungen auf die Umwelt im Projektgebiet minimiert werden.

Solarsalzernte am Morton Salt-Standort Grantsville in Utah, USA

Aktueller Projektstatus

Die westaustralische Umweltschutzbehörde (EPA) wird das Ashburton Salt-Projekt im Rahmen einer Umweltprüfung mit 12-wöchiger öffentlicher Beteiligung bewerten.

Das australische Ministerium für Umwelt und Energie (DoTEE) wird das Projekt über eine akkreditierte Bewertung als kontrolliertes Verfahren leiten.

Dies bedeutet, dass die EPA die Prüfung in Absprache mit dem DoTEE leiten wird.

Als nächstes wird ein sogenanntes Scoping-Dokument erstellt, in dem die geforderten Umweltgutachten beschrieben werden. Dieses Dokument wird durch die EPA veröffentlicht.

Die Entscheidung und der Ansatz der EPA über die Festlegung der Umweltprüfung sehen Sie hier:  http://www.epa.wa.gov.au/proposals/ashburton-salt-project bzw. unter http://bit.ly/2k9ySl5

Die Entscheidung des DoTEE steht unter: http://bit.ly/2kyttTa

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