Finanzierungsstrategie

Zu den übergeordneten Zielen des Finanzmanagements der K+S Gruppe gehört es,

  • die Liquidität zu sichern und gruppenweit effizient zu steuern,
  • die Finanzierungsfähigkeit des Konzerns zu erhalten und zu optimieren sowie
  • finanzielle Risiken auch unter Einsatz von Finanzinstrumenten zu reduzieren.

Im Cashmanagement konzentrieren wir uns auf die Steuerung unserer Liquidität sowie die Optimierung der Zahlungsströme innerhalb des Konzerns. Um die Finanzierungsfähigkeit des Konzerns zu erhalten bzw. zu optimieren, streben wir für die K+S Gruppe nachhaltig eine Kapitalstruktur an, die sich an den für ein „Investment Grade“ Rating üblichen Kriterien und Kennzahlen orientiert. Im Rahmen der durch die angestrebte Bonität vorgegebenen Anforderungen sollen die Kapitalkosten für Fremd- und Eigenkapital optimiert werden. Die Steuerung der Kapitalstruktur wird anhand folgender Kennzahlen vorgenommen:

Kennzahlen zur Steuerung der Kapitalstruktur

  Zielkorridor Wert 2015 Wert 2014 Wert 2013 Wert 2012 Wert 2011
Nettoverschuldung / EBITDA 1,0 bis 1,5 2,3 1,8 1,1 0,8 0,5
Nettoverschuldung / Eigenkapital (in %) max. 100 55,9 40,9 30,5 24,4 19,8
Eigenkapitalquote (in %) 40 bis 50 51,9 50,6 45,3 51,4 50,9

Angesichts der bevorstehenden Investitionen in den Ausbau unserer Kalikapazitäten in Kanada (Legacy Projekt) sowie für das Werra-Maßnahmenpaket bildet die solide Kapitalstruktur eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung der K+S Gruppe.

Das Währungs- und Zinsmanagement des Konzerns wird zentral für alle Konzerngesellschaften vorgenommen. Derivative Finanzinstrumente werden nur mit Banken guter Bonität abgeschlossen und zur Reduzierung des Ausfallrisikos auf mehrere Banken verteilt.