K+S
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Historie


2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999 1998 1997 1996 1995 1994 1993 1990-1992 1970 1945 1918 1894 1889 1860/61

2008

 

September

Mit einem Investitions- und Betriebskonzept für den Aufbau eines neuen Kaliwerkes beteiligt sich die K+S Gruppe an der Ausschreibung der Kalilagerstätte Querfurter Mulde / Bad Bibra nahe Roßleben. Das Unternehmen hat der Eigentümerin des entsprechenden Bergwerkseigentums, der Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben mbH (GVV), Sondershausen, ein Konzept vorgelegt, mit dem bei Investitionen von mehr als 600 Mio. Euro rund 700 dauerhafte Arbeitsplätze in der Region  geschaffen werden könnten.

  

Die Deutsche Börse AG hat entschieden, die K+S Aktiengesellschaft in den DAX® aufzunehmen. K+S gehört damit ab dem 22. September 2008 als erster Rohstoffwert dem wichtigsten Börsenindex in Deutschland an.

 

K+S Aktiengesellschaft

Stickstoffduenger

 

Juli

K+S ordnet das Geschäft mit stickstoffhaltigen Düngemitteln neu. Das Geschäftsmodell für die Geschäftsbereiche COMPO und fertiva soll weiterentwickelt werden, um die K+S Gruppe im attraktiven Geschäftsfeld Düngemittel noch stärker zu positionieren und neue Wachstumsoptionen zu eröffnen. Die Neuausrichtung sieht im Wesentlichen vor, die von fertiva vertriebenen stickstoffhaltigen Düngemittel mit den bisher von COMPO vertriebenen ENTEC- und sulfathaltigen NITROPHOSKA-Produkten ab 1. Januar 2009 in einem Unternehmen zusammenzufassen.

Mai

Die Hauptversammlung der K+S Aktiengesellschaft hat zugestimmt, einen Aktiensplit im Verhältnis 1:4 vorzunehmen. Ziel ist es, angesichts des inzwischen erreichten Kursniveaus, die K+S-Aktie einem noch breiteren Anlegerkreis zugänglich zu machen und die Liquidität der Aktie weiter zu erhöhen. Der Aktiensplit ist am 21. Juli 2008 wirksam geworden.


2007

September

Die K+S Consulting GmbH hat ihre 100%-ige Beteiligung an der biodata ANALYTIK GmbH, Linden mit sofortiger Wirkung an die Intertek Group plc, London veräußert. Intertek gehört mit 15.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 900 Mio. € zu den weltweit größten Analytik- und Prüfunternehmen und wird mit dem Erwerb der biodata die regionale Präsenz in Deutschland verbessern. Die K+S Gruppe wird auch zukünftig im Bereich Analytik mit biodata zusammenarbeiten.

März

Das Regierungspräsidium Kassel hat der BKB AG, Helmstedt, die Genehmigung für den Bau des Müllheizwerkes am Standort Wintershall in Heringen erteilt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Kaliindustrie und ihrer 4.200 Arbeitsplätze an Werra und Ulster. Die kostengünstige und umweltverträgliche Energie aus der neuen Anlage soll die Kaliproduktion in Heringen zu einem bedeutenden Anteil von den steigenden Kosten für Erdgas abkoppeln und wird gleichzeitig einen Beitrag zur ökologisch gebotenen Schonung wertvoller fossiler Energieträger leisten.


2006

Juli

Ihre bewährte Zusammenarbeit setzen die zur K+S Gruppe gehörende fertiva GmbH, Mannheim, und das Chemieunternehmen Lanxess AG, Leverkusen, mit einem langfristigen Liefervertrag über Ammoniumsulfat fort. Gleichzeitig wird fertiva am Lanxess-Standort Antwerpen 5,4 Mio. Euro investieren, um künftig ihren Kunden zwei unterschiedliche Qualitäten des Düngemittels Ammoniumsulfat anbieten zu können

Juni

Die Übernahme des chilenischen Salzproduzenten Sociedad Punta de Lobos (SPL) durch die K+S Aktiengesellschaft ist am 29. Juni 2006 abgeschlossen worden. Mit der Akquisition des größten südamerikanischen Salzproduzenten, die bereits im April vertraglich vereinbart worden war, übernimmt K+S eine neue Rolle im internationalen Salzgeschäft.

Salzgewinnung in Chile

 

April

K+S hat den Vertrag über den Kauf des chilenischen Salzherstellers Sociedad Punta de Lobos S.A. (SPL) unterzeichnet. Ausgehend von einem schuldenfreien Unter-nehmenswert von 480 Mio. US$ wird K+S 99,3 Prozent der Anteile an SPL für einen Kaufpreis von 477 Mio. US$ (knapp 390 Mio. €) übernehmen. SPL ist der größte südamerikanische Salzproduzent und erzielte 2005 bei einem Umsatz von rund 350 Mio. US$ ein operatives Ergebnis von über 48 Mio. US$.


2005

Oktober

K+S kauft eigene Aktien zurück. Grundlage hierfür ist die Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 11. Mai 2005. Bis zum Jahresende sollen 1.250.000 Aktien, d.h. knapp 3 Prozent des Grundkapitals, erworben und anschließend eingezogen werden. Bei dem gegenwärtigen Aktienkurs entspricht dies einem Volumen von etwas über 70 Millionen Euro. Der Vorstand der K+S AG behält sich innerhalb des aktuellen Ermächtigungsrahmens von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals vor, weitere Rückkäufe zu tätigen.

September

COMPO gibt den Abschluss einer breit angelegten Zusammenarbeit mit Syngenta, einem der führenden Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, bekannt. Beide Unternehmen streben die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung eines kompletten Angebots von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln im Bereich Rasen und Garten für Verbraucher in Europa an. Von dieser Zusammenarbeit ist die Schweiz ausgenommen, wo beide Unternehmen auch künftig unabhängig voneinander tätig sein werden.

 

 

Juni

In der zweiten Hälfte des Jahres 2006 will der Energiekonzern E.ON auf dem Gelände des Standortes Wintershall (Werk Werra) mit dem Bau eines Heizkraftwerks für Sekundärbrennstoffe beginnen. Geplant ist, ab Ende 2008 jährlich bis zu 230.000 Tonnen mechanisch vorbehandelten Haus- sowie Gewerbe- und Industriemüll zu verbrennen. Der dabei erzeugte Dampf dient der sicheren Versorgung des Wintershaller Kraftwerks und wird auch in der Kaliproduktion eingesetzt.


2004

Erlebnis Bergwerk Merkers 

 

Dezember

Das Erlebnis Bergwerk Merkers kann eine erfreuliche Bilanz für 2004 ziehen. Gegenüber dem Jahr 2003 legte die Zahl der Besucher um 9 Prozent zu. Im September wurde mit 9.322 Einfahrten sogar ein neuer Besucherrekord aufgestellt. Mit rund 76.500 Gästen verzeichnete der Publikumsmagnet zwischen Bad Salzungen und Bad Hersfeld den größten Zuspruch nach dem Rekordjahr 2000. Damals hatten knapp 79.000 "Bergleute auf Zeit" die Welt des weißen Goldes besucht.

Oktober

K+S hat Vertriebs- und Produktionskapazitäten der französischen SCPA, Mulhouse, erworben. Mit der Akquisition erwirbt K+S vom staatlich kontrollierten Konzern EMC Kundenstämme und Markenrechte der SCPA sowie deren Geschäftsanteile an vier regionalen Düngemittelgesellschaften. Außerdem wird die Kali-Granulierung der CCW im Elsass übernommen. Die erworbenen Gesellschaften und Standorte, an denen rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sind, werden mit der Kali und Salz France S.A.R.L. als K+S KALI & SCPA France S.A.S. firmieren und als 100%ige Tochtergesellschaft mit der K+S Gruppe verbunden werden.

Unterbreizbach

Beginn des Sylvinit-Förderverbundes im Werk Werra. Mit der Inbetriebnahme der Sylvinitförderung von Unterbreizbach in den Grubenbetrieb Hattorf/Wintershall wird die Wettbewerbsfähigkeit des K+S-Werkes Werra, das mehr als 40 Prozent zur Gesamtproduktion der K+S KALI GmbH beiträgt, spürbar gestärkt. In weniger als zwei Jahren nach Ratifizierung des dafür nötigen Staatsvertrages zwischen Thüringen und Hessen hat K+S das 40 Mio. Euro-Projekt fertiggestellt. Es soll ab 2005 eine jährliche Ergebnisverbesserung von bis zu 20 Mio. € erbringen.

Frisia Zout

 

Juni

Die K+S Aktiengesellschaft, Kassel, und die Solvay S.A., Brüssel, haben am 09.06.2004 den Vertrag über den Erwerb des 38-Prozent-Anteils am führenden europäischen Salzanbieter esco - european salt company durch K+S unterschrieben. Das vor zwei Jahren gegründete Joint Venture, in das K+S und Solvay ihre jeweiligen Produktions- und Vermarktungsorganisationen eingebracht hatten, hat sich vom Start weg sehr positiv entwickelt und konnte bereits vielfältige Kostensynergien realisieren. esco ist inzwischen der führende Salzanbieter in Europa.

März

esco gründet eine eigene Vertriebsgesellschaft in Schweden. Die neue Firma wird esco Nordic AB heißen und von Göteborg aus operieren. esco beliefert den schwedischen Markt mit Auftausalz, Gewerbe- und Industriesalz, die Schwesterfirma K+S KALI GmbH vertreibt kali- und magnesiumhaltige Produkte für industrielle Anwendungen.

Februar

K+S beabsichtigt, von Solvay SA, Brüssel, deren 38-Prozent-Anteil an dem gemeinsamen Salzunternehmen esco zu erwerben. Darauf haben sich die beiden Unternehmen in einer Absichtserklärung verständigt. Die weiteren Verhandlungen über Einzelheiten der Anteilsübertragung werden unverzüglich aufgenommen. Ziel ist, dass die Transaktion rückwirkend zum 1. Januar 2004 wirtschaftlich wirksam wird.

COMPO Produktsortiment

 

Januar

COMPO erwirbt die Humuswerke Gnarrenburg Friedrich Meiners AG, die nördlich von Bremen über ausgedehnte Rohstoff-Vorkommen verfügt, die besonders für die Veredelung zu hochwertigen COMPO-Produkten geeignet sind. Die Produktionskapazität des Betriebes, in dem rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sind, passt ideal in die Bedarfsstruktur der COMPO zur Produktion der COMPO SANA Blumenerden.

 

2003

Dezember

Vor zehn Jahren, am 21. Dezember 1993 wurde die Kali und Salz GmbH gegründet. In ihr bündelten die Kali und Salz AG, Kassel, und die Mitteldeutsche Kali AG, Sondershausen, in einem Gemeinschaftsunternehmen ihre Steinsalz- und Kaliaktivitäten. Die "Kalifusion" war die Geburtsstunde der heutigen K+S Gruppe, die sich in den Folgejahren vom klassischen Bergbauunternehmen zum zweitgrößten Düngemittel-Anbieter und führenden Salzproduzenten in Europa entwickelte.
Die BASF reduziert ihren Anteil an der K+S Aktiengesellschaft auf rund 10%.

Die Kali-Transport Gesellschaft (KTG) hat ihre Lager- und Umschlagkapazitäten am Terminal Kalikai durch den Neubau eines Schuppens erweitert. Die bestehenden Anlagen in Hamburg-Wilhemsburg, neun Hallen und sechs Silozellen mit einem Gesamtvolumen von 285.000 Tonnen, wurden in elfmonatiger Bauzeit um einen 40.000-Tonnen-Schuppen ergänzt. KTG investierte insgesamt rund 4,5 Mio. € in das Projekt.

Kaue

 

September

Nach 16-monatiger Bauzeit ist ein neues Sozialgebäude für das Werk Neuhof-Ellers der K+S KALI GmbH eingeweiht worden. Das dreigeschossige Gebäude bietet neben Umkleideräumen für die Belegschaft mit Kapazitäten für rund 400 Personen auch Räume für den Betriebsrat. Die K+S KALI GmbH hat rund zwei Millionen € in das Projekt investiert.

Juni

Die Arbeitsgemeinschaft "Untertage-Deponie Niedersachsen" wird die Planung einer Untertage-Deponie am Standort Riedel (Hänigsen, Landkreis Hannover) nicht weiter verfolgen. Als Folge der geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen und des verschärften Wettbewerbs haben sich die wirtschaftlichen Grundlagen für die geplante Deponie nachhaltig verschlechtert.

COMPO stärkt ihre Rohstoffbasis durch eine 30-prozentige Beteiligung an der lettischen Livanu Kudras Fabrika (LKF), Livani. Ziel der Beteiligung ist, die Versorgung mit Vorprodukten für Blumenerden langfristig zu sichern und COMPO als Hersteller hochwertiger Markenprodukte in einem wachsenden Markt erfolgreich weiterzuentwickeln.

Übertage

 

Mai

Das Kaliwerk in Zielitz (Sachsen-Anhalt) feiert 30-jähriges Produktionsjubiläum.

In Merkers (Wartburgkreis) wird das neuen Informations- und Besucherzentrum der K+S Gruppe eingeweiht. Mit dem Neubau, in den 1,7 Mio. € investiert wurden, wird für die Besucher des Erlebnis Bergwerk Merkers eine wesentliche Verbesserung der Qualität ihres Aufenthaltes erreicht.

Januar

Nach Ratifizierung eines modifizierten Staatsvertrags zwischen Hessen und Thüringen im Dezember ist der Weg für das "Sylvinit-Projekt" geebnet. Mit den Auffahrungsarbeiten ist begonnen worden. Im Südostfeld der Grube Unterbreizbach sollen ab 1. Januar 2005 zusätzlich 1,5 Millionen Tonnen Sylvinit pro Jahr gewonnen und gefördert werden


2002

  • Die EU-Wettbewerbsbehörden haben die Gründung des Salzgemeinschaftsunternehmens ohne Auflagen genehmigt. An dem neuen Unternehmen wird K+S 62% und Solvay 38% der Anteile halten.
  • Die Kali und Salz GmbH ist auf die K+S Aktiengesellschaft verschmolzen worden. Zuvor sind die Geschäftsbereiche "Kali- und Magnesiumprodukte" und "Salz" aus der Kali und Salz GmbH in die Tochtergesellschaften K+S KALI GmbH bzw. K+S Salz GmbH ausgegliedert worden.
  • K+S startet neues Aktienrückkaufprogramm. Die Hauptversammlung hat den Vorstand ermächtigt, bis zu 10% des Grundkapitals zu erwerben.
  • K+S hat zum 1. Januar 2002 alle Gesellschaftsanteile der Bio-Data GmbH übernommen. Im Juni ist die Eintragung als biodata ANALYTIK GmbH ins Handelregister erfolgt. Das Unternehmen bündelt die Analytik-Dienstleistungen der ehemaligen Bio-Data GmbH und der K+S Consulting GmbH.
  • Mit Eintragung im Handelsregister am 26. Juni ist die Bildung des Joint Ventures esco - european salt company abgeschlossen.

2001

COMPO

Die neue Unternehmensleitung der K+S Gruppe - Sitz von mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - wird in Kassel eingeweiht.

  • K+S beteiligt sich an der Bio-Data GmbH und weitet Präsenz auf dem Markt für Analysedienstleistungen aus. Bio-Data ist in den Bereichen Lebensmittelanalytik, Agraruntersuchungen und Biotechnologie tätig.
  • Mit der Akquisition der Algoflash S.A. wird das COMPO-Portfolio an Marken im Freizeit- und Hobbybereich weiter ergänzt. Die Algoflash-Gruppe entwickelt und produziert Flüssig- und Mineraldünger sowie Blumenerden und Pflanzenschutzprodukte für Haus und Garten für den europäischen Markt.
  • K+S erweitert Entsorgungsgeschäft und beteiligt sich an zwei Tochterunternehmen der Umweltschutz Nord GmbH & Co., die stationäre thermische Bodenreinigungsanlagen zur Aufbereitung organisch belasteter Böden betreiben.
  • fertiva verlegt Firmensitz von Limburgerhof nach Mannheim.
  • K+S kündigt weiteres Aktienrückkaufprogramm an.
  • Kieseritproduktion am Standort Sigmundshall wird in Betrieb genommen. Damit wird die Position von K+S als Marktführer für magnesium- und schwefelhaltige Düngemittel in Europa weiter gestärkt.
  • Grundsteinlegung in Merkers: mit einem neuen Gebäude soll den wachsenden Besucherzahlen im Erlebnis Bergwerk Merkers Rechnung getragen und Information und Betreuung der Gäste optimiert werden.
  • K+S und Solvay gründen Salz-Gemeinschaftsunternehmen esco. Die neue Gesellschaft mit Sitz in Hannover wird den europäischen Markt mit dem kompletten Produktsortiment bedienen.

2000

COMPO

 

Frisia Zout

Innovative Düngesysteme für gesunde und schöne Pflanzen

 

Die Frisia Zout im niederländischen Harlingen gewinnt Salzsole aus zwei Kavernen.

  • K+S rückt zum zweitgrößten europäischen Düngemittelanbieter auf und ist mit COMPO Marktführer im Grünen Markt. COMPO bietet eine breite Produktpalette von Markenartikeln für den Freizeit- bzw. Hobbybereich sowie Spezialdüngemittel für Erwerbsgartenbau, Sonderkulturen und Landwirtschaft an.
  • K+S kauft im Rahmen eines zweiten Aktienrückkaufprogramms knapp 5% des Grundkapitals zurück.
  • Kaliwerk Werra feiert hundertjähriges Jubiläum. Es ist das größte Kaliwerk weltweit.
  • Neugegründete niederländische Tochtergesellschaft Frisia Zout B.V. ergänzt Produktpalette des Geschäftsbereichs Salz. Die aus einer Salzlagerstätte gewonnene Salzsole wird hauptsächlich zu Siedesalz für die Chemische Industrie sowie zu Speise- und Gewerbesalzen weiterverarbeitet.
  • Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Solvay zur weiteren Stärkung des Salzgeschäfts angekündigt.
  • COMPO erweitert mit GESAL Markenportfolio. GESAL vertreibt unter den Markennamen Gesal, Plantavit und Belflora Flüssigdünger, Gartendünger und Pflanzenschutzmittel im europäischen Ausland.
  • Logistikgeschäft wird mit UBT See- und Hafenspedition GmbH Rostock weiter ausgebaut. UBT ist auf dem Gebiet der Seehafenspedition und Schiffsagentur bzw. -klarierung tätig

1999

  • Kali und Salz Beteiligungs AG wird umbenannt in K+S Aktiengesellschaft.
  • Neuorganisation des Bereichs Logistik. Schwerpunkt ist der Warenumschlag für Dritte durch Kali-Transport-Gesellschaft (KTG) in Hamburg. Die Gesellschaft mit über 70jähriger Erfahrung hat einen Anteil von mehr als 15% am gesamten Exportvolumen des Hamburger Hafens.
  • Grundsteinlegung für Kieseritproduktion am Standort Sigmundshall. Damit wird die Produktpalette ab 2001 um eine wichtige Düngerspezialität erweitert.
  • data process GmbH gegründet. Angeboten werden EDV-Beratung und -Serviceleistungen vor allem für mittelständische Unternehmen.
  • Spezialitätenanbieter COMPO sowie Vertrieb und Marketing der von BASF produzierten Felddünger (stickstoffhaltige Einzeldünger, Mehrnährstoffdünger) übernommen. Zur Steuerung der Felddüngeraktivitäten wird die fertiva GmbH mit Sitz in Limburgerhof
    gegründet.
  • Die BASF reduziert ihren Anteil an der K+S Aktiengesellschaft auf rund 15%.

1998

Standort Zielitz

Standort Zielitz

  • Die Kali und Salz Beteiligungs AG erwirbt 49% der Anteile an der Kali und Salz GmbH, die von der Treuhandnachfolgerin Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BVS) gehalten werden. Die Privatisierung der ostdeutschen Kaliindustrie ist damit erfolgreich vollendet worden.
  • Das Kaliwerk Sigmundshall begeht seinen 100. Geburtstag und das jüngste Kaliwerk Deutschlands in Zielitz feiert 25jähriges Produktionsjubiläum.
  • Die Deutsche Börse AG nimmt K+S in den MDAX auf.
  • Die BASF verringert in einem weiteren Schritt ihren Anteil an der Kali und Salz Beteiligungs AG auf rund 25%. Die Aktien wurden von institutionellen Anlegern übernommen.
  • Anpassung der Tarifentgelte in den neuen Bundesländern an das Niveau der Tarifentgelte in den alten Bundesländern.

1997

Standort Bernburg

Standort Bernburg

  • Der zwischen Kali und Salz und der THA vereinbarte Geschäftsplan ist wie vorgesehen erfüllt worden. Das in diesem Zusammenhang realisierte zukunftsweisende Investitionsprogramm (93-97) hat einen Umfang von 1,3 Mrd. DM. Davon wurden allein 800 Mio. DM in den neuen Bundesländern investiert.
  • Durch den Verkauf von rund 25% ihrer Aktien an eine Reihe von Finanzinvestoren verringert die BASF AG ihre Beteiligung an der Kali und Salz Beteiligungs AG auf 49,5%. Dadurch bekommt das Unternehmen einen deutlich breiteren Aktionärskreis.
  • Die Untertage-Deponie Herfa-Neurode feiert ihr 25jähriges Bestehen

1996

Kaliabbau ohne Grenzen

Kaliabbau ohne Grenzen: Neue Grubenfelder im thüringisch-hessischen Grenzgebiet erschlossen.

  • Der Staatsvertrag zwischen Hessen und Thüringen zum grenzüberschreitenden Abbau von Kalisalzen an der Werra tritt in Kraft und die Exploration und Erschließung der neuen Grubenfelder in Thüringen beginnt.
  • Das Unternehmen nimmt eine neue Heißlösefabrik zur Produktion von Industriekali in Zielitz und die neue Siedesalzanlage in Bernburg in Betrieb.
  • Die Kali und Salz Bauschutt-Recycling GmbH in Sehnde bei Hannover nimmt den operativen Betrieb auf.
  • Das Erlebnis Bergwerk Merkers feiert 5. Geburtstag. Seit 1991 haben mehr als 250.000 Menschen das ehemalige Kalibergwerk besucht.

Recycling von Salzschlacken am Standort Sigmundshall

Recycling von Salzschlacken am Standort Sigmundshall

 

1995

  • In Zielitz wird eine Untertage-Deponie in Betrieb genommen.
  • Die Anlage zur Aufbereitung von Salzschlacken aus der Sekundäraluminium-Industrie am Standort Sigmundshall geht in Betrieb.
  • Durch Umsetzung des länderübergreifenden Abkommens zur Werraentsalzung wird die Salzfracht in Werra und Weser weiter reduziert.

1994

Die ehemalige Kali und Salz AG firmiert in Kali und Salz Beteiligungs AG um. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Steuerung der Beteiligungsaktivitäten. Die größte Beteiligungsaktivität ist die Kali und Salz GmbH.


1993

Zusammenführung der Kali- und Steinsalzaktivitäten in der neugegründeten Kali und Salz GmbH, Kassel. 51% der Anteile werden von der Kali und Salz AG gehalten, 49% von der THA.


1990-1992

  • Als Folge der seit mehreren Jahren rückläufigen Kalinachfrage müssen Produktionskapazitäten in West- und Ostdeutschland vom Markt genommen werden. Dazu werden unwirtschaftliche Standorte geschlossen bzw. Belegschaftszahlen als Folge von Rationalisierungen reduziert.
  • Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten eröffnet die historische Chance, die Kali- und Steinsalzaktivitäten der Kali und Salz AG und die der Mitteldeutschen Kali AG (MDK) nach mehr als 40 Jahren zusammenzuführen. Die Kali und Salz AG und die Treuhandanstalt (THA) als Eigentümerin der MDK erarbeiten ein Konzept zur Zusammenführung mit dem Ziel, eine wettbewerbsfähige Kaliindustrie bei entsprechenden Kapazitätsanpassungen zu schaffen.
  • Die Kali und Salz Entsorgung GmbH, Kassel wird zur Steuerung der Entsorgungsaktivitäten gegründet.

1970

  • Immer mehr Kaliproduzenten agieren am Weltmarkt. Um sich international behaupten zu können, werden die Kali- und Steinsalzwerke der Salzdetfurth AG und der Wintershall/Burbach-Gruppe in einer neuen Gesellschaft, der Kali und Salz GmbH, Kassel, später Kali und Salz AG, zusammengefaßt.
  • Die BASF AG wird über ihre Tochtergesellschaft Wintershall AG Mehrheitsgesellschafter an der Kali und Salz.

1945

  • Durch die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen und die anschließende Teilung des Landes verbleiben in der Bundesrepublik Deutschland nur etwa 40% der ehemaligen Produktionskapazitäten. Die übrigen 60% fallen an die DDR.
  • Trotz dieser schwierigen Ausgangslage bauen die bereits vor dem Krieg führenden Unternehmen der deutschen Kaliindustrie, die Wintershall AG, die Burbach-Kaliwerke AG, die Salzdetfurth AG, die Kali-Chemie AG und die Preussag eine leistungsfähige Kaliindustrie in der Bundesrepublik auf.

1918

1918

  • Bis zum Ende des ersten Weltkrieges, als das Elsass mit seinen Kaliwerken an Frankreich fällt, war das deutsche Reich das einzige Erzeugerland von Kali in der Welt.
  • In den Jahrzehnten nach 1918 werden Kalivorkommen auch in den USA und der Sowjetunion, in Spanien, Italien, Kanada, Israel, Jordanien, in Großbritannien, im Kongo, in Brasilien, China, Thailand, Tunesien und Chile entdeckt

1894

  • In Bochum wird die "Bohrgesellschaft Wintershall" gegründet, die 1929 in Winterhall AG umbenannt wird.

1889

  • Gründung der "Aktiengesellschaft für Bergbau und Tiefbohrung" in Goslar, aus der später die Salzdetfurth AG - die älteste Vorläuferin der heutigen K+S Aktiengesellschaft - hervorgeht.

1860/61

Nach Eröffnung des Steinsalzbergbaus in Staßfurt beginnt die bergmännische Erschließung der Kalilagerstätten, die bei der Suche nach Steinsalz zufällig gefunden worden waren. Es setzt auch in anderen Teilen Deutschlands eine rege Bohr- und Schürftätigkeit nach Kali ein. Die Kaliindustrie in Deutschland ist geboren.

 

1860


Lagerstättenentstehung

"Wie kommt das Salz in die Erde?" Für diese Frage gibt es mehrere wissenschaftliche Erklärungen, von denen die so genannte Barrentheorie - des Geologen Ochsenius - wohl die wahrscheinlichste ist.

Sie besagt in Kürze zusammengefasst:

In der Zechsteinzeit - vor über 250 Millionen Jahren - waren große Teile Mitteleuropas wie auch anderer Regionen von einem Binnenmeer bedeckt, das vom offenen Ozean durch seichte Meerengen (so genannte Barren) weitgehend abgetrennt war. Durch starke Sonneneinstrahlung - damals herrschte in unseren Breiten ein wüstenähnliches Klima - verdunstete das Wasser wie in einer gigantischen Siedepfanne.

Barrentheorie

Der Salzgehalt des Gewässers erhöhte sich, bis die gelösten Minerale (Karbonate, Sulfate und Chloride) auskristallisierten und Schichten kalihaltiger Minerale bildeten. So entstanden zum Teil mehrere hundert Meter mächtige Ablagerungen, die dann während der weiteren erdgeschichtlichen Entwicklung durch wasserundurchlässige Schichten abgedeckt und deshalb vor Wiederauflösung geschützt wurden.

Damit verfügen wir heute über ein Naturprodukt, das die Wärme der Sonne aus reinem Meerwasser zu einer Zeit geschaffen hat, als es noch keine Umweltverschmutzung gab.

© K+S Aktiengesellschaft

K+S Chronik

Wachstum erleben –
Die Geschichte der K+S Gruppe

Die Geschichte der K+S Gruppe

Gesamtdokument (PDF, 21 MB)

•  Inhalt, Editorial
•  Kapitel 1 (1856-1888)
•  Kapitel 2 (1888-1914)
•  Kapitel 3 (1914-1945)
•  Kapitel 4 (1945-1968)
•  Kapitel 5 (1968-1989)
•  Kapitel 6 (1989-1997)
•  Kapitel 7 (1997-2006)
•  Anhang